8525/AB XXIV. GP

Eingelangt am 19.07.2011
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BM für Unterricht, Kunst und Kultur

Anfragebeantwortung

Bundesministerium für

Unterricht, Kunst und Kultur

 

 

 

Frau

Präsidentin des Nationalrates

Mag. Barbara Prammer

Parlament

1017 Wien

 

Geschäftszahl:

BMUKK-10.000/0157-III/4a/2011

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wien, 18. Juli 2011

 

 

Die schriftliche parlamentarische Anfrage Nr. 8557/J-NR/2011 betreffend Kinder und Jugend­liche ohne Schulabschluss und ohne Zukunft, die die Abg. Stefan Markowitz, Kolleginnen und Kollegen am 18. Mai 2011 an mich richteten, wird wie folgt beantwortet:

 

Zu Fragen 1 bis 3:

Die Bundesanstalt „Statistik Österreich“ konnte erstmalig für die Ausgabe 2009/10 der jährlichen Bildungsstatistikpublikation „Bildung in Zahlen. Schlüsselindikatoren und Analysen“ die Zahl jener Schülerinnen und Schüler bzw. deren Anteil am Altersjahrgang berechnen, die das österreichische Schulsystem ohne erfolgreichen Abschluss der Sekundarstufe I (konkret: erfolgreicher Abschluss der 8. Schulstufe bestimmter Schultypen, der zum Besuch einer weiterführenden Ausbildung gemäß § 28 Abs. 3 Schulunterrichtsgesetz berechtigt) verlassen.

Die der Berechnung zu Grunde liegenden Bildungsverlaufsstatistiken wurden auf der Datenbasis der Erhebungen zur Bildungsdokumentation der Schuljahre 2004/05 bis 2009/10 erstellt.

Von den 14-jährigen Schülerinnen und Schülern des Schuljahres 2006/07 erreichten 3.906 (bzw. 4,0% des Altersjahrgangs) bis zum Ende des Schuljahres 2008/09 keinen erfolgreichen Abschluss der Sekundarstufe I. Die Aufteilung nach Geschlecht stellt sich wie folgt dar:

-      Mädchen: 1.354 (bzw. 2,8% aller Mädchen des Altersjahrgangs)

-      Buben: 2.552 (bzw. 5,0% aller Buben des Altersjahrgangs)

 


Eine Darstellung nach Schultyp und Schulstandorten ist aus methodischen Gründen nicht möglich (da die Berechnung dieser Zahlen den Wechsel zwischen einzelnen Schulen und Schultypen berücksichtigt hat).

Die Aufgliederung nach sozialer Herkunft ist ebenfalls nicht möglich, da in der zugrundeliegenden Datenerhebung gemäß Bildungsdokumentationsgesetz keine Angaben zum Beruf der Eltern vorgesehen sind.

Angaben zu Abschlussquoten von 14-jährigen Schülerinnen und Schülern der Schuljahre nach 2006/07 sind zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich, da Abschlussquoten erst nach Ablauf eines 4-jährigen Beobachtungszeitraums bestimmt werden können.

Eine Darstellung der Abschlussquoten einzelner Schulen ist ebenfalls nicht möglich, da aus der Perspektive einzelner Schulen Schulwechsel oder der Wechsel zwischen Schultypen nicht adäquat darstellbar sind.

 

Zu Fragen 4 bis 9:

Ziel ist es, alle Schülerinnen und Schüler zu einem möglichst hohen Bildungsniveau zu führen und Laufbahnverluste durch gezielte pädagogische Maßnahmen zu vermeiden bzw. zu minimieren. Zur Reduktion von Schul- und Ausbildungsabbruch setzt das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur auf Maßnahmen im Bereich der Prävention und Intervention.

 

Allgemeine präventive Maßnahmen zur Förderung der Chancengerechtigkeit im Schulsystem, die eine Reduktion der Schulabbruchsquote unterstützen sind die Senkung der Klassenschülerhöchstzahl, die Teilung von Klassen der 9. Schulstufe in bestimmten Unterrichtsgegenständen, der Modellversuch „Neue Mittelschule“, Sprachförderkurse, das Angebot qualitätsvoller schulischer Tagesbetreuung, die Berufsorientierung und Bildungsberatung in der 7. und 8. Schulstufe sowie die Modularisierung der Abendschule. Auch die Bildungsstandards und die Reifeprüfung neu an allgemein bildenden höheren Schulen und berufsbildenden höheren Schulen werden einen Beitrag dazu leisten.

 

Von der Senkung der Klassenschülerhöchstzahl, die zu mehr Individualisierung und Aufmerksamkeit für jede Schülerin und jeden Schüler führt und die Qualität des Unterrichts erhöht, profitieren bereits alle Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der Volksschule, Hauptschule, AHS-Unterstufe und Polytechnischen Schule. Im Bereich der allgemein bildenden Pflichtschulen werden dafür EUR 244 Mio., im Bereich der AHS-Unterstufe werden dafür EUR 39,8 Mio. investiert.

Parallel dazu zielen die Maßnahmen zur Verbesserung der Unterrichtsqualität an der Oberstufe auf eine Verbesserung der Möglichkeiten zur Teilung in bestimmten Unterrichtsgegenständen ab. Um die Schülerinnen- und Schülerzahlen in der 9. Schulstufe mit gezielten Maßnahmen der Individualisierung des Unterrichts (Kleingruppenunterricht) zu senken, ist die Teilung von Klassen der 9. Schulstufe im weiterführenden Bereich in einigen wichtigen Unterrichtsgegenständen (Deutsch, Mathematik und facheinschlägiger Pflichtgegenstand) realisiert worden. Dafür sind im Schuljahr 2010/11 Personalkosten von rd. EUR 30,7 Mio. erwachsen.

 

Im Schuljahr 2010/11 gibt es 320 Neue Mittelschulen in ganz Österreich. Davon profitieren rd. 35.000 Schülerinnen und Schüler sowie 3.500 Lehrkräfte. Bei den Schulen im Modellversuch steht die individuelle Förderung jedes und jeder Einzelnen im Mittelpunkt. Für die Entscheidung über den weiteren Bildungsweg ist das von besonderer Bedeutung. Talente können so besser gefördert, Schwächen schneller erkannt werden. Neue Unterrichtsformen und pädagogische Konzepte ermöglichen erlebnisorientiertes Lernen und schaffen Raum für ein lebendiges Kommunikationsklima. An zusätzlichen Ressourcen für den Modellversuch wurden den Landesschulräten/dem Stadtschulrat für Wien im Schuljahr 2010/11 11.560 WE zugeteilt, das entspricht einer Investition von rd. EUR 34,7 Mio.

 

Sprache ist der Schlüssel zu Bildung. Damit alle Schülerinnen und Schüler in Österreich eine faire Chance auf beste Bildung bekommen, werden die Sprachförderkurse nach § 8e Schulorganisationsgesetz für außerordentliche Schülerinnen und Schüler an Volksschulen, Hauptschulen, Polytechnischen Schulen, weiterhin in den Schuljahren 2010/11 und 2011/12 ermöglicht. Neu ist die Ausweitung des Angebots auf die AHS-Unterstufe. Im Bereich der allgemein bildenden Pflichtschulen stehen im Budgetjahr 2011 rd. EUR 22,5 Mio. zur Verfügung.

 

Damit Schülerinnen und Schüler auch am Nachmittag bestens gefördert und betreut werden, wird das Angebot der schulischen Tagesbetreuung laufend ausgebaut und weiterentwickelt. 196 Schulen in ganz Österreich sind für die kommenden zwei Schuljahre mit dem „BMUKK-Gütesiegel für qualitätvolle schulische Tagesbetreuung“ ausgezeichnet. Für den Ausbau der ganztägigen Schulformen in den Bereichen der Grundschule bzw. der Sekundarstufe I stehen in den Jahren 2011 bis 2014 je 80 Mio. EUR Offensivmittel zur Verfügung. Diese sollen für den quantitativen Ausbau der Betreuungsplätze und für die qualitative Verbesserung des ganztägigen Angebots eingesetzt werden.

 

Beratung und Orientierung sind der Schlüssel für eine gelungene Bildungs- und Berufsentscheidung. Gerade in Zeiten der wirtschaftlichen Unsicherheit zeigt sich, wie wichtig bestmögliche Bildung und Ausbildung für die Zukunft der Kinder und Jugendlichen ist. Bildungswegentscheidungen sollen entlang der Begabungen und Talente und unabhängig vom familiären, sozialen und regionalen Hintergrund und vom Geschlecht getroffen werden. Dazu gibt es eine Reihe an Maßnahmen für die Erweiterung von Berufsorientierung und Bildungsberatung an Österreichs Schulen. Neben bewusstseinsbildenden Maßnahmen, dem Rundschreiben zum „Katalog verbindlicher Maßnahmen im Bereich Information, Beratung, Orientierung“, Webinformationsangeboten usw., erfolgt auch eine Schwerpunktsetzung im Lehrkräftefortbildungsbereich (Lehrgänge zur „Berufsorientierungs-Koordination“ an den Pädagogischen Hochschulen). Für die benannte Schwerpunktsetzung hat das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur im Jahr 2011 den Pädagogischen Hochschulen Mittel im Gesamtausmaß von EUR 173.000 zur Verfügung gestellt.

 

Die Modularisierung der Abendschule (Schulen für Berufstätige) ermöglicht ab dem Schuljahr 2010/11 eine flexiblere Gestaltung zur Erlangung einer höheren schulischen und beruflichen Qualifikation im zweiten Bildungsweg und eröffnet somit mehr Menschen den Zugang zu höherer Bildung. Das neue Modulsystem ermöglicht ein dem Alter und den Lebensbedingungen angepasstes Lernen durch zeitliche Flexibilität, individuell gesteuerte Studiengänge, Coaching, Fernstudien­möglichkeiten sowie Anrechnung von nachweisbaren und autodidaktisch erworbenen Kenntnissen. Ab dem Schuljahr 2011/12 werden alle Schulen für Berufstätige in modularisierter Form geführt. Von der Umstellung profitieren rd. 18.000 Studierende an ca. 80 Schulstandorten.

 


Unter dem Aspekt der vergleichbaren Qualität und Transparenz beim Schulabschluss sind die Bildungsstandards und die Reifeprüfung neu zu sehen. Was Schülerinnen und Schüler am Ende eines mehrjährigen Lernprozesses tatsächlich wissen, wird mithilfe der Bildungsstandards erstmals im Schuljahr 2011/12 für die 8. Schulstufe gemessen. Im Schuljahr 2012/13 finden die Tests für die 4. Schulstufe statt. So soll sichergestellt werden, dass in Zukunft jedes Kind optimal und individuell gefördert wird. Lehrkräfte bekommen ein Feedback über die Wirkung ihres Unterrichts – somit entsteht eine Kultur der ständigen und gemeinsamen Qualitätsentwicklung. Mit der Einführung der standardisierten, kompetenzorientierten Reife- und Diplomprüfung sind einheitliche Grundkompetenzen und gleiche Rahmenbedingungen für alle Schülerinnen und Schüler verbunden. Bildungsabschlüsse werden vergleichbarer, transparenter und objektiver. So werden für rd. 45.000 Maturantinnen und Maturanten einheitlich hohe Qualitätsstandards (Studierfähigkeit) gesetzt.

 

Die Behaltequote an den Schulen ab der 9. Schulstufe konnte durch folgende  Maßnahmen verbessert werden:

-      Reduktion der Klassenschülerhöchstzahlen und Teilung der Klassen in einigen wichtigen Unterrichtsgegenständen,

-      Maßnahmen zum Qualitätsmanagement wie „Diagnosetests“ in Deutsch, Englisch und Mathematik mit entsprechenden Rückwirkungen auf den Unterricht oder bessere innerschulische Abstimmung im Umgang mit teilbegabten Schülerinnen und Schülern,

-      Maßnahmen zur Individualisierung im Unterricht (spezielle Förderung, Unterstützung bei persönlich unterstützen Lernpfaden, Berücksichtigung der Schülerrückmeldungen, etc.) führen zu verstärkter Identifikation mit den Bildungszielen des Bildungsganges,

-      Verbesserung der Beratungsaktivitäten für die Bildungs- und Berufslaufbahn,

-      Curriculare Maßnahmen wie beispielsweise die Möglichkeit der Absolvierung einer sog. „Übergangsstufe“.

 

Aber auch Projekte, die ein positives Umfeld für die duale Ausbildung aufbereiten, wie die Initiative „Lehre mit Reifeprüfung“ (Berufsmatura), an dem derzeit über 7.700 Lehrlinge teilnehmen, sind dazu zu zählen, das darüber hinaus auch kompensatorische Wirkung hat. Das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur fördert dieses Projekt 2011 mit rd. EUR 21 Mio.

Die oben angesprochene sog. „Übergangsstufe“ ist ein Angebot an leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler der 9. Schulstufe, die sich bis etwa Ende November des ersten Bildungsjahres ergeben (höhere Anzahl von negativen Zwischenabschlüssen). Diesen Schülerinnen und Schülern wird angeboten, den Fachkanon der 9. Schulstufe in zwei Jahren (respektive von Dezember des ersten Jahres bis Ende Juni des nächstfolgenden Jahres) zurückzulegen und damit in einer eigenen Klassenstruktur Gelegenheit zu erhalten, auf die oft länger angestauten Defizite besser eingehen zu können. Wenn die Palette der Pflichtgegenstände des 9. Schuljahres dann bis Ende Juni des nachfolgenden Schuljahres positiv „abgearbeitet“ ist, bestehen meist keine Hindernisse beim Fortschreiten im Bildungsgang. Ein wesentliches Moment ist dabei, Schülerinnen und Schüler mit anfangs schwachen Leistungen nicht abzuweisen, sondern ihnen Angebote zu machen, im gewählten Bildungsgang verbleiben zu können, wenn sie die anpassten Lehrangebote annehmen. Derzeit befinden sich rd. 90 Schülerinnen und Schüler in Übergangsstufen an kaufmännischen Schulen und im technischen Schulwesen. Im Schuljahr 2010/11 wurden dafür rd. EUR 750.000 eingesetzt.

Die Aufwendungen zu den ebenfalls vorstehend benannten „Diagnosetests“ in Deutsch, Englisch und Mathematik sind mit rd. EUR 100.000 anzusetzen.


In diesem Zusammenhang kann der „Schulerfolgsquotient“ an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen (Quotient aus Schülerzahl der 11. oder 13. Schulstufe gegenüber der 10. Schulstufe) der letzten drei Jahre (die Daten sind erst ab 2005/06 vorhanden) analysiert (Quotient der Schülerzahl der 13./12./11.Schulstufe gegenüber der 10. Schulstufe) werden:

 

Schultyp

2005/06 -> 08/09

2006/07 -> 09/10

2007/08 -> 10/11

HTL (alle Typen)

0,710

0,748

0,774

HAK

0,715

0,763

0,764

HLA HUM

0,92

0,95

0,96

Techn. FS (10-12)

0,81

0,84

0,80

HAS (10-11)

0,92

0,85

0,86

FS HUM (10-11)

0,83

0,78

0,81 *)

 

*) Die Zahl kann Absolvent/innen ein- oder zweijähriger Haushaltungsschulen als „Drop-outs“ enthalten und ist daher etwas besser als hier angeführt (um die 85%).

 

Um die Zahlen zu verdeutlichen: Eine Verbesserung der Behaltequote um 2,6% von 2009/10 auf 2010/11 betrifft an den HTLs immerhin 1.606 Schülerinnen und Schüler. In Summe sind also ca. 3.200 Schülerinnen und Schüler von den genannten Maßnahmen betroffen.

Einen wesentlichen Beitrag zur Erhöhung der Behaltequote haben die oben aufgezählten Maßnahmen, vor allem aber die angeführte Teilung von Klassen der 9. Schulstufe in wichtigen Unterrichtsgegenständen geleistet.

 

Schließlich sollen mit dem in allgemeiner Begutachtung befindlichen Konzept für eine „Oberstufe NEU“, das konkrete Unterstützungsstrukturen aufweist, die Unterschiedlichkeiten der Schülerinnen und Schüler in ihren individuellen Lernsituationen aufgreift, starke Akzente auf die individuelle Förderung (Früherkennung, Lernbegleitung, Vertiefung etc.) setzt, eine Schulstufenwiederholung als letzte Möglichkeit vorsieht und dadurch auch zu einer Steigerung der Motivation und Leistungserbringung führen soll, höhere Abschlussquoten erreicht bzw. Drop-out-Quoten reduziert werden. Dabei geht es nicht um eine Erleichterung durch das Abgehen von Schulstufenwiederholungen, sondern um schrittweise und kontinuierliche Leistungserbringung und die verbesserte Vorbereitung auf eine universitäre Ausbildung. Die semesterweise Lehrstoffverteilung bedeutet eine Verdichtung des Lern- und Arbeitsklimas. In diesem Zusammenhang ist auch eine Verbesserung des insofern intervenierenden Frühwarnsystems während des Schuljahres bzw. Semesters zu sehen, wobei Schülerinnen und Schüler mit Schwächen in einzelnen Fächern eine „individuelle Lernbegleitung“ ermöglicht werden soll.

 

Ferner stellen der Erwerb von Grundkompetenzen und das Nachholen von Bildungs­abschlüssen einen besonderen Förderschwerpunkt der Erwachsenenbildung im kompen­satorischen Bereich dar. In den Kursjahren 2008/09 und 2009/10 haben 6.823 Personen an Maßnahmen zur Basisbildung und zum Nachholen des Hauptschulabschlusses teilgenommen. Angebote zur Vorbereitung auf die Berufsreifeprüfung werden derzeit von über 20.000 Personen besucht, wobei in diesem Bereich vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur nur vereinzelt Projekte finanziell unterstützt werden. Im Budgetjahr 2011 stehen EUR 6,2 Mio. BMUKK-Mittel für die Bereiche Basisbildung und Nachholen von Bildungsabschlüssen zur Verfügung.

 


Zu Frage 10:

Meinungen und Einschätzungen sind nicht Gegenstand des parlamentarischen Interpellationsrechtes und stellen keinen Gegenstand der Vollziehung durch das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur dar.

 

 

Die Bundesministerin:

 

Dr. Claudia Schmied eh.