Eingelangt am 16.03.2012
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Anfrage
der Abgeordneten Stefan Markowitz,
Ursula Haubner
Kolleginnen und Kollegen
an die Bundesministerin für
Unterricht, Kunst und Kultur
betreffend Nutzung von
Schulgebäuden
Rechnet man
die Anzahl der schulfreien Tage und der schulautonomen Tage in Österreich
zusammen, so ergibt sich folgende Zahl: 105. 105 Tage im Jahr steht demnach ein
Schulgebäude ungenutzt da, muss aber auch in dieser Zeit gereinigt
und in der kalten Jahreszeit, auch geheizt werden, womit dem Schulerhalter aber
nur Kosten entstehen und kein Nutzen gegeben ist. Schulgebäude, vor allem
Turnsäle könnten aber in der schulfreien Zeit für
unterschiedliche Veranstaltungen und Events zur Verfügung gestellt werden,
selbstverständlich gegen ein entsprechendes Mietentgelt, die
Klassenräume könnten als Seminarräume vermietet werden. Es
stellt sich also die Frage, weshalb der Schulerhalter das Gebäude fast ein
Drittel des Jahres ungenutzt stehen lässt, anstatt die Räumlichkeiten
zu vermieten und damit entsprechend Einnahmen zu generieren. Da es
unverständlich erscheit, weshalb lieber Kosten als Einnahmen generiert
werden, stellen die unterfertigten Abgeordneten folgende
ANFRAGE
- Wie viele
Schulgebäude befinden sich zur Zeit in öffentlicher Hand und
werden demnach vom Bund erhalten?
- Wie viele Tage im
Jahr stehen diese Gebäude tatsächlich leer?
- Welches Konzept
hat das Ministerium, um das Leerstehen von Schulgebäuden in
Österreich zu reduzieren und dafür zu sorgen, dass eine maximale
Nutzung gegeben ist?
- Sollte das
Ministerium kein Konzept haben, weshalb nicht?
- Was halten sie von
unserem Vorschlag, die Räumlichkeiten in der schulfreien Zeit zu
vermieten und mit welcher Begründung?
Wien, am 13.03.2012