2929/J XXIV. GP

Eingelangt am 01.09.2009
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Anfrage

der Abgeordneten Mag. Johann Maier

und GenossInnen

an den Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft

betreffend „Holzschlägerung und Holzverarbeitung durch die Bundesforste“

Die Holzverarbeitung gehört zu den wichtigen Geschäftsfeldern der Österreichischen
Bundesforste. Aus der Salzburger Holzwirtschaft wurde nun die Beschwerde vernommen,
dass die Österreichischen Bundesforste in den letzten Jahren sukzessive die in Salzburg
geschlägerten Bäume nicht mehr in Salzburger Sägewerken verarbeitet, sondern in die
Steiermark transportieren lassen, um es dort zu verarbeiten.

Dort besitzen die ÖBF ja 25,1 % an der MM-Holz Gruppe. Durch diese Verlagerung werden
nicht nur vor Ort Arbeitsplätze gefährdet (vor allem jetzt wo auch M-Real als Großkunde
teilweise ausfällt), sondern es wird durch das zusätzliche Verkehrsaufkommen auch die
Umwelt unnötig belastet.

Die unterzeichneten Abgeordneten richten an den Bundesminister für Land- und
Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft nachstehende

Anfrage:

1.  Welche Mengen Holz wurden 2007 und 2008 durch die ÖBF AG auf Liegenschaften der
Bundesforste geschlägert (Aufschlüsselung der Mengen auf Bundesländer)?

2.              In welchen Sägewerken wurde dieses geschlägerte Holz verarbeitet (Aufschlüsselung der
Mengen auf Bundesländer)?

3.   Welche Mengen Holz - die von der ÖBF AG geschlägert wurden - wurden 2007 und
2008 durch die MM-Holz Gruppe in der Steiermark verarbeitet?