258/SPET XXIV. GP

Eingebracht am 28.01.2013
Dieser Text ist elektronisch textinterpretiert. Abweichungen vom Original sind möglich.

Stellungnahme zu Petition


 

 

Präsidentin des Nationalrates Mag. Barbara PRAMMER Parlament 1017 Wien

Wien, am 23. Jänner 2013 Geschäftszahl:

BMWFJ-10.107/0036-IM/a/2012

Sehr geehrte Frau Präsidentin!

In der Beilage übermittle ich Ihnen die Stellungnahme meines Hauses für seinen Zuständigkeitsbereich zur Petition Nr. 168 betreffend "studierendenfreundliche Tarife im öffentlichen Fernverkehr" mit dem höflichen Ersuchen um entsprechen­de weitere Veranlassung.

Mit freundlichen Grüßen

Beilage


 

 

 

 

 

Stellungnahme des Bundesministeriums für

Wirtschaft, Familie und Jugend

Für Studierende werden seit 1. September 1996 keine Freifahrten mehr aus FLAF-Mitteln finanziert. Als Ersatz zum Entfall der Freifahrten wurden aber regional gültige günstige Semestertickets für Studierende eingeführt. Darüber hinaus bieten die öffentlichen Verkehre entsprechend ermäßigte Tarife an. An den dafür erforderlichen Zuschüssen der Gebietskörperschaften ist der Bund über das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie bereits wesentlich beteiligt.

Eine Ausweitung der Schüler- und Lehrlingsfreifahrten auf die Studierenden ist im bestehenden Arbeitsprogramm der Bundesregierung nicht vorgesehen. Darüber hinaus stehen im Hinblick auf die Konsolidierung des FLAF in absehbarer Zeit auch keine ausreichenden Mittel zur Verfügung, um eine solche Maßnahme zu finanzieren.