35/SPET XXIV. GP
Eingebracht am 26.08.2009
Dieser Text ist elektronisch textinterpretiert. Abweichungen vom Original sind
möglich.
Stellungnahme zu Petititon

Betreff: Informations- und Dokumentationsangelegenheiten; Auskunfts- und
Beratungsleistungen
Petition 30 betreffend „Finanzielle Absicherung von „147 - Rat auf Draht“ überreicht von der Abgeordneten Angela Lueger
Die Abgeordnete zum Nationalrat, Frau Angela Lueger, stellte am 16. Juni 2009 unter der Zahl XXIV.GP.-NR Nr. 30/Pet. gem. §100 (1) GOG-NR die Petition betreffend „Finanzielle Absicherung von „147 - Rat auf Draht“.
Diese Petition beantworte ich wie folgt:
„147 - Rat auf Draht“ setzt in seiner Tätigkeit besonderen Schwerpunkt auf Kinderschutz. Dabei handelt es sich um eine kostenlose Servicenummer die rund um die Uhr mittels Telefon oder per E-Mail erreichbar ist.
Dabei werden Beratungstätigkeiten für folgende Bereiche durchgeführt:
· Beratung bei Schulproblemen, Probleme mit Eltern oder Freunden, Liebeskummer, Sexualität, Alkohol, Drogen
· weiterführende Informationen, Vermittlungen von Experten
· Krisenintervention bei Suizidgedanken
· Information bei Gewalt im häuslichen Bereich, Jugendschutzinformationen
· Gewaltprävention im sekundären und tertiären Bereich
Die für das Bundesministerium für Inneres relevanten Themengebiete sind unter anderem Gewalt unter Jugendlichen sowie im familiären Bereich, sexueller Missbrauch, Alkohol und Drogenmissbrauch.
Die Leiterin der Initiative „147 - Rat auf Draht“ wird vom Bundesministerium für Inneres bei Arbeitstagungen der Kriminalprävention und Opferhilfe als Expertin immer wieder gerne mit Ihrem Wissen und Ihrer Erfahrung als Referentin eingeladen.
Zur Initiative „147 - Rat auf Draht“ besteht eine langjährige Kooperation mit .dem Bundesministerium für Inneres. Nunmehr wird eine Fortführung der Kooperationsvereinbarung für die Jahre 2010 und 2011 wohlwollend geprüft. Nach Maßgaben der Budgetmittel des Ressorts kann dazu eine Fördersumme in der Höhe von
€ 62.000,- (inkl. USt.) pro Jahr in Aussicht gestellt werden.
Für die Bundesministerin:
General Franz Lang
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