Sehr geehrte Damen und Herren!
Zu Ihrer aktuellen Arbeit zur "Stärkung der Demokratie in Österreich" möchte ich Ihnen den „Freitraum der Demokratie“,
den ich am Aschermittwoch 2014 an alle Nationalratsabgeordnete verschickt habe, in Erinnerung rufen, welcher sich auf
unser Grundprinzip „Österreich ist eine demokratische Republik, ihr Recht geht vom Volk aus“ bezieht.
Geschichtlich betrachtet ist das Volk bzw. dessen Mitglieder allerdings immer wieder dazu genötigt, sich in politischen Auseinandersetzungen, ausgrenzend gegenüber Angehörigen sich widersprechender Parteien stellen zu müssen, um so der gewählten, eigenen Gesinnungsgemeinschaft, in längst überholter Konsequenz, eine Alleinregierung oder Diktatur zu ermöglichen und andere Weltanschauungen in die Bedeutungslosigkeit zu drängen. Solche Mechanismen führten in Österreich zuletzt vor rund 80 Jahren zu einem Bürgerkrieg und weltweit leider immer wieder zu allseits bekannten, äußerst traurigen kriegerischen Auseinandersetzungen mit unzähligen Toten und sehr leidvollen Flüchtlingsströmen.
Können wir dem friedlichen Zusammenleben und der Demokratie nicht mehr Wertschätzung entgegenbringen, wenn sich die einzelnen Wählerinnen und Wähler nicht bei jeder Wahl gegeneinander positionieren müssen, sondern durch eine einfache unkomplizierte Änderung im Wahlmodus, hin zu einem „Wertungswahlrecht“, die Möglichkeit bekommen, im gemeinsamen, konstruktiven Meinungsaustausch, die 100% der eigenen Stimme, nach individuellem Gutdünken schon bei der Wahl, persönlich auf die gegebenen Möglichkeiten aufzuteilen.
In dieser Weise, mit Ausnahme von Präsidenten- oder sonstigen Direktwahlen, könnte die gesamte Bevölkerung auch Vorzugsstimmen in allen Parteienlisten verteilen und je nach gegebener, weiterentwickelter Wahlrechtsstruktur, auch die gesamte parlamentarische Volksvertretung mitgestalten und legitimieren.
Auf diese Art wäre es wohl auch wieder attraktiver sich aktiv für eine Partei zu engagieren!
Ein direkterer demokratischer Meinungsbildungsprozess könnte sich dadurch schon in den herkömmlichen politischen Strukturen ergeben, wodurch der Bevölkerung idealerweise auch eine übermäßige Zahl an Volksbefragungen erspart bleiben kann.
Ein derartiges „Wertungswahlrecht“ würde die jeweiligen Wahlergebnisse wohl nicht maßgeblich verändern, aller Wahrscheinlichkeit nach aber ein friedlicheres Miteinander fördern, sowie die einzelnen Parteien vielleicht auch besser motivieren sich auf politische Inhalte zu konzentrieren, wodurch sich letztendlich auch das politische Interesse in der Bevölkerung und daraus resultierend auch die Wahlbeteiligung steigern kann.
Mit Hochachtung und großem Respekt der Arbeit und Leistung des österreichischen Parlaments und aller VolksvertreterInnen gegenüber wünsche ich Ihnen viel Erfolg für die Weiterentwicklung und Stärkung unserer österreichischen Demokratie!
Frohe Ostern, einen produktiven ausgleichenden Geist, Gesundheit, Kraft, positive Resonanzen, Mut, viel Zuversicht,
Glück und Freude für eine friedliche Zukunft!
Ihr Freedrich Drago Valentini
h a v e a D r e a m ! - h a b e e i n e n T r a u m !
F r e i T r aum der Demokratie
Träumen wir davon in einer demokratischen Gesellschaft zu leben , in der politisches Interesse und parteiliches Engagement frei von jenem Zwang ist, sich
automatisch gegen andere Weltanschauungen zur Wehr setzen zu müssen!
Träumen wir uns in e i n e W e l t , in der wir alle miteinander
eine gemeinsame Zukunft gestalten und erleben können!
So viele verschiedenartigen Perspektiven es auch gibt,
so sehr hat sich in der Entwicklung
der Menschheit auch gezeigt, dass sich die Welt in ständiger
dynamischer Veränderung befindet und alle Versuche sie in eine starre eindeutige Form zu zwingen, eben daran scheitern, dass sie von Natur aus sehr viele unterschiedliche Aspekte beinhaltet und berücksichtigen muss.
Das wichtigste Werkzeug zur demokratischen „Weltraumgestaltung“ ist wohl das Wahlrecht , das sich ja in seiner geschichtlichen Veränderung bemerkenswert positiv entwickelt hat und wohl noch wird.
Im Bewußtsein über die mühsamen, global immer noch nicht abgeschlossenen Errungenschaften, darüber wer nun wählen darf und die traurige Tatsache
wie viele dieses Recht gegenwärtig nützten, ist es wohl an der Zeit sich
auch darüber Gedanken zu machen wie und was man wählen kann!
Warum haben wir eigentlich nur die eine Wahl, uns sozusagen
gegen die Mehrheit aller Mitmenschen zu entscheiden
weil sie nicht die gleiche Meinung vertreten
wie die eine von uns gewählte Partei?
Ist ein gegen alle anderen Parteien gerichteter WahlKAMPF, nicht schon
mit einem sehr abgeschwächten Bürgerkrieg vergleichbar?
Können wir dem friedlichen Zusammenleben und der Demokratie nicht mehr Wertschätzung entgegenbringen, wenn wir die 100% der eigenen Stimme schon bei der Wahl auf verschiedene Parteien und politische Inhalte verteilen; und so den Traum leben wirklich miteinander zu wählen?
Positiv gesehen könnte die große Masse der NichtwählerInnen, vielleicht ja einfach nur zu friedliebend und weitblickend sein, um sich bei der Wahl dem Zwang zu unterwerfen, gegen den größeren Teil der politischen Betrachtungsmöglichkeiten zu entscheiden. .?
T r ä u m e n und g e s t a l t e n wir D e m o k r a t i e !
Demokratie soll das Miteinander und nicht das Gegeneinander fördern!
Die Möglichkeit dass jede/r einzelne WählerIn bei der eigenen Wahl
und so alle gemeinsam, wirklich vom Volk aus 100% der Demokratie verteilen,
kann dem Willen der WählerInnen letztendlich auch zu 100% gerecht werden.
Die Bildung einer Regierung, die mit der Identifikation der breiten Basis der Bevölkerung getragen wird und auch internationale Anerkennung
findet, sollte dadurch entsprechend gewährleistet sein!
T r ä u m e n w i r davon dass alle wahlwerbenden Parteien motiviert sind,
statt ihre Potentiale im Wahlkampf gegen andere politische Anschauungen
zu verschleudern, ihre Kraft und individuellen, politischen Inhalte
für alle WählerInnen aller Bevölkerungsschichten
ein- und umzusetzen ; damit sich dadurch
das demokratiepolitische Angebot der
Zukunft verbessern kann!
Wünschenswert ist auch die Vorstellung, dass durch die Vorbildwirkung solcher politischen Prozesse, alle Menschen, welcher Weltanschauung sie auch zugehören, angeregt wären Ihre Energie nicht gegeneinander einzusetzen sondern dafür zu nützen den gemeinsamen Lebensraum miteinander zu gestalten und das friedliche Zusammenleben weltweit zu fördern!
Freuen wir uns über die gegebenen demokratischen Möglichkeiten und gehen wir wählen - wozu wir das Wahlrecht haben !
Träumen wir unsere Demokratie und wählen wir unsere Zukunft,
jeder Mensch nach eigenem Wissen & Gewissen,
das was sein Selbst für richtig wichtig haltet und Alle miteinander,
e i n e g e m e i n s a m e W e l t !
Vielleicht erfüllt sich jener demokratische Traum
dass jeder Mensch seine eigene 100%ige Wahl hat!
~ ~ ~ Privatinitiative : Demokratiebewußtsein zum Wahlrecht ~ ~ ~