685/A(E) XXVIII. GP

Eingebracht am 21.01.2026
Dieser Text wurde elektronisch übermittelt. Abweichungen vom Original sind möglich.

Entschließungsantrag

 

des Abgeordneten Mag. Gernot Darmann

und weiterer Abgeordneter

betreffend Ausländische Drogendealer abschieben!

 

 

Die Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage betreffend „Drogenmissbrauch von Jugendlichen – Maßnahmen und Entwicklungen“ (3589/J)[1] aus dem Dezember 2025 enthüllt, dass bundesweit 152.727 (!) Fälle des persönlichen Drogenmissbrauchs für den Zeitraum 2020-2024 statistisch erfasst wurden.[2] Hinuntergebrochen sprechen wir hier von rund 84 Fällen pro Tag in Österreich.

 

Besonders kritisch ist, dass 19.983 dieser Fälle 10-18-jährige Menschen betreffen2, wobei die Dunkelziffer mit Sicherheit noch höher ausfällt.

 

Neue Zahlen der Wiener Berufsrettung zeigen einen klaren Anstieg der Rettungseinsätze mit Verdacht auf Drogenvergiftung bei Minderjährigen. 2025 gab es 372 derartige Einsätze in Wien – zum Vergleich: Im Jahr davor waren es 297. Auch die Sucht- und Drogenkoordination Wien meldet mehr Fälle von Krankenhausaufenthalten von Minderjährigen, die Drogen konsumiert haben. 2025 wurde in 164 Fällen ein Sozialarbeiter ins Krankenhaus gerufen. 2024 waren es 120. 2023 nur 88 Fälle.“[3]

 

Was diese Zahlen jedoch nicht offenbaren, sind grausamste Verbrechen, welche sich bedauerlicherweise oftmals an den Drogenmissbrauch anschließen – man denke nur an den schreckliche Fall Leonie aus dem Juni 2021. Insbesondere junge Frauen werden mittlerweile hierzulande gezielt von ausländischen Staatsbürgern durch Drogen gefügig gemacht und in weiterer Folge vergewaltigt oder ermordet.

 

Belinda Plattner, Leiterin der Kinder- und Jugendpsychiatrie Salzburg, bestätigt, dass Mitglieder der Drogenszene systematisch junge Mädchen zwischen 14 und 16 Jahren ansprechen.

 

Die Mädchen erzählen, dass sie am Salzburger Hauptbahnhof von arabischstämmigen jungen Männern angesprochen werden, die ihnen Drogen anbieten und noch mehr Drogen in Wien versprechen. Und viele dieser Mädchen fahren dann auch mit.“3

 

In der Folge komme es oft zu sexuellem Missbrauch oder sogar zum Tode.

 

Dies spiegelt sich auch in der Anzeigenstatistik wider, wie aus einer weiteren Anfragebeantwortung hervorgeht. Sowohl bei den Anzeigen gegen Minderjährige als auch bei jenen gegen Volljährige aufgrund des §28a SMG (Suchtgifthandel) stechen die ausländischen Straftäter extrem und überproportional hervor – seit Jahren beträgt der Anteil derselben bei den volljährigen Verdächtigen rund 50 Prozent!3

 

Der ORF berichtet:

 

Selma ist eine von sieben unter 18-Jährigen in Wien, die 2025 infolge von Drogenkonsum verstarben und unter Obhut der Kinder- und Jugendhilfe waren. Unklar ist, wie viele Drogentote es 2025 im Bereich der unter 18-Jährigen insgesamt in Wien und in Österreich gab. Die Zahlen liegen nicht gesammelt vor.“3

 

Zudem ist die Tatsache mehr als erschreckend und eines Rechtsstaates unwürdig, dass viele der jungen Mädchen vor einer Anzeige zurückschrecken – aufgrund der Angst, dass die Täter auf freien Fuß bleiben und Rachemaßnahmen setzen können.3

 

Diese Angst ist den jungen Mädchen zu nehmen, indem die ausländischen Straftäter endlich in ihre Herkunftsländer abgeschoben werden.

 

 

Die unterfertigten Abgeordneten stellen daher nachstehenden

 

Entschließungsantrag

 

Der Nationalrat wolle beschließen:

„Die Bundesregierung, insbesondere der Bundesminister für Inneres, wird aufgefordert, sämtliche nicht-österreichische Staatsbürger, welche wegen eines Delikts im Bereich der Drogenkriminalität verurteilt werden, schnellstmöglich in ihr Herkunftsland abzuschieben.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In formeller Hinsicht wird ersucht, diesen Antrag dem Ausschuss für innere Angelegenheiten zuzuweisen.



[1]    Anfrage: https://www.parlament.gv.at/gegenstand/XXVIII/J/3589

Beantwortung: https://www.parlament.gv.at/gegenstand/XXVIII/AB/3123 (aufgerufen am 21.01.2026)

[2]    https://www.parlament.gv.at/dokument/XXVIII/AB/3123/imfname_1728309.pdf (aufgerufen am 21.01.2026)

[3]    https://orf.at/stories/3416237/ (aufgerufen am 21.01.2026)