4141/J XXVIII. GP
Eingelangt am 09.12.2025
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ANFRAGE
der Abgeordneten Rosa Ecker
an die Bundesministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumenten-schutz
betreffend Daten zur Durchführung künstlicher Befruchtung in Österreich
Die künstliche Befruchtung zählt zu den medizinisch unterstützten Fortpflanzungs-methoden, die Paaren, aber auch Einzelpersonen mit unerfülltem Kinderwunsch in Österreich zur Verfügung stehen. Angesichts steigender Bedeutung von Fruchtbar-keitsstörungen wird zunehmend deutlich, wie relevant sowohl medizinische Fort-schritte als auch gesellschaftliche, rechtliche und ethische Rahmenbedingungen sind.
In Österreich sind zahlreiche Diagnoseverfahren, Hormontherapien und operative Maßnahmen etabliert, um die Ursachen von Kinderlosigkeit zu identifizieren und/oder zu behandeln. Für die künstliche Befruchtung – etwa Verfahren wie In-Vitro-Fertilisation (IVF) oder intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) – bestehen gesetzliche Regelungen, Anforderungen an die Voraussetzungen und klar definierte Zuständigkeiten in Bezug auf Kostenübernahme. Darüber hinaus spielen psychische Belastungen durch unerfüllten Kinderwunsch sowie Fragen der Kinderwunsch-behandlung und ihrer Finanzierung eine wesentliche Rolle für Betroffene.
In diesem Zusammenhang richtet die unterfertigte Abgeordnete an die Bundes-ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz nachstehende
Anfrage
a. Wie viele bundesweit künstliche Befruchtungsmethoden in Anspruch nehmende Personen wiesen in den Jahren 2010 bis dato eine österreichische Staatsbürgerschaft, EU/EWR- Staatsbürgerschaft oder eine Staatsbürgerschaft aus Drittstaaten auf? (Bitte um Aufschlüsselung nach Staatsangehörigkeit und nach Jahren)