4541/J XXVIII. GP
Eingelangt am 15.01.2026
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ANFRAGE
der Abgeordneten Mag. Marie-Christine Giuliani-Sterrer, BA
an die Bundesministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumenten-schutz
betreffend Folgeanfrage zu 3238/J „Größen von Impfstoffchargen gegen COVID‑19 und ihre Erfassung im Rahmen der Pharmakovigilanz“
Die an die Bundesministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz gerichtete schriftliche parlamentarischen Anfrage betreffend „Größen von Impfstoffchargen gegen COVID-19 und ihre Erfassung im Rahmen der Pharmakovigilanz“ (3238/J)[1] wurde nur unzureichend oder ausweichend beantwortet.
In diesem Zusammenhang richtet die unterfertigte Abgeordnete an die Bundes-ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz nachstehende
Anfrage
1. Liegen Ihrem Ressort oder dem BASG die konkreten Chargengrößen (Dosenanzahl pro Charge) aller in Österreich ausgelieferten COVID-19-Impfstoffe vor?
a. Wenn ja, bitte um Übermittlung einer vollständigen Liste aller Chargennummern mit
i. jeweiliger Chargengröße (Dosenanzahl)
ii. Datum der Freigabe
iii. Datum der Lieferung nach Österreich
iv. Hinweis, ob die Charge vollständig oder teilweise verimpft wurde
b. Wenn nein, warum werden diese Daten nicht erhoben?
i. Welche gesetzlichen oder organisatorischen Hindernisse bestehen?
2. Liegen dem BASG oder Ihrem Ressort interne Auswertungen vor, die Neben-wirkungsmeldungen (inkl. Todesfälle) nach Chargennummer aufschlüsseln?
a. Wenn ja, bitte um Übermittlung
b. Für wie viele Meldungen liegt die Chargennummer vor? (Bitte um Angabe von absoluten Zahlen und dem Prozentanteil aller Meldungen)
3. Werden die Chargengrößen der Hersteller dem BASG oder Ihrem Ressort tatsächlich übermittelt?
a. Wenn ja, wie erfolgt diese Meldung?
b. Wenn nein, warum nicht?
4. Wurden die Chargengrößen von den Herstellern an Ihr Ressort oder an untergeordnete Stellen übermittelt?
a. Wenn ja, bitte um vollständige Liste aller dem Ressort bekannten Chargennummern mit jeweiliger Dosenzahl.
b. Wenn nein, warum nicht?
5. Warum fordert Ihr Ressort diese Daten nicht aktiv an, obwohl Chargengrößen für die Sicherheitsbewertung relevant sein könnten?
6. Hat Ihr Ressort selbst, unabhängig von der EMA, jemals eine interne Analyse durchgeführt, um statistische Häufungen von Nebenwirkungen nach Chargen zu prüfen?
a. Wenn ja, mit welchem Ergebnis?
[1] Anfrage: https://www.parlament.gv.at/gegenstand/XXVIII/J/3238
Beantwortung: https://www.parlament.gv.at/gegenstand/XXVIII/AB/2768 (aufgerufen am 12.12.2025)