5904/J XXVIII. GP
Eingelangt am 21.04.2026
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ANFRAGE
des Abgeordneten Michael Fürtbauer
an die Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung
betreffend NGO-Business: 14.100,00 € für trans*gender und inter*geschlechtliche Beratung und queere Projekte?
Aus dem „Förderbericht der Stadt Wien für das Jahr 2024“[1] geht hervor, dass der Verein „COURAGE - Österreichisches Institut für Beziehungs- und Sexualforschung“ (ZVR-Zahl 244209117) im Jahr 2024 eine Gesamtförderung über 14.100,00 € erhalten hat und offenbar auch von BMASGPK[2], BMEIF[3] und BMFWF[4] gefördert wurde.
Das Angebot des Vereins wird auf dessen Website wie folgt beschrieben:
„COURAGE* bietet psychosoziale, psychotherapeutische, psychiatrische, sexual-pädagogische sowie sozialarbeiterische und rechtliche Beratung, Begleitung und/oder Behandlung im Einzel-, Paar-, Familien- und Gruppensetting an. Das Angebot von COURAGE* ist kostenlos, anonym und professionell und richtet sich an alle hilfesuchenden Personen und deren Angehörige.
In einer vielfältigen Gesellschaft ist die Beratung und Begleitung von homo- und bisexuell orientierten Frauen, Männern und Jugendlichen sowie trans*gender Personen und inter*geschlechtlichen Menschen wesentlich für die gesundheitliche Chancengleichheit. Dabei ist es wichtig, auch das entsprechende familiäre Umfeld mit einzubeziehen.
Die spezifischen Thematiken erfordern grundlegende Kenntnisse dieser Lebensweisen und der damit verbundenen Unsicherheiten und Ängste. Aus diesem Grund sind wir an den COURAGE* Beratungsstellen darauf spezialisiert: Wir verfolgen einen klaren Diversitätsansatz. In unseren Schwerpunktbereichen stehen wir jeglichen Menschen aller sexuellen Orientierungen und aller geschlechtlichen Identitäten professionell beratend zur Verfügung. COURAGE* unterstützt alle queeren? rat- und hilfesuchenden Menschen in den Themenbereichen Sexualitäten und Beziehungen, Partner*innen-schaften und Familienformen sowie bei Gewalt, sexuellen Übergriffen und sexuellen Traumatisierungen.“[5]
Projekte wie das „YOUNG TRANS* UND INTER CAMP“[6] und ein „queeres Bildungs-zentrum“ zeigen eindeutig das insgeheime Ziel des Vereins „COURAGE“, nämlich das Verbreiten von queerem Gedankengut und LGBTIQ-Ideologie.
Inwiefern dieses Steuergeld sinnvoll investiert ist und welchen Mehrwert der Steuerzahler hiervon erfährt, gilt es als kritisch zu hinterfragen.
In diesem Zusammenhang richtet der unterfertigte Abgeordnete an die Bundes-ministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung nachstehende
Anfrage
1. Wurden Maßnahmen bzw. Projekte des Vereins „COURAGE“ in der zurück-liegenden Gesetzgebungsperiode (23.10.2019 ‐ 23.10.2024) von Ihrem Ressort gefördert?
a. Wenn ja, welche und in welcher Höhe?
b. Wann wurde die Förderung beantragt?
c. Von wem wurde die Förderung beantragt?
i. Wurde die statuten-/satzungsmäßige Unterzeichnung des Antrags überprüft?
d. Wann wurde die Förderung genehmigt?
e. Auf Basis welcher gesetzlichen Grundlagen wurde die Förderung aus Bundesmitteln gewährt?
i. Kamen auch Sonderrichtlinien zur Anwendung? (Bitte um Angabe welche)
f. Erfolgte die Genehmigung vorbehaltlich bestimmter Auflagen?
i. Wenn ja, mit welchen?
ii. Wenn nein, warum nicht?
g. Wurden Förderentscheidung und Volumen öffentlich bekanntgemacht?
h. Wie wurde die richtige Verwendung der Mittel durch Ihr Ressort kontrolliert?
i. Wann?
ii. Mit welchem Ergebnis?
iii. Wenn keine Kontrolle erfolgte, warum nicht?
i. Gab es regelmäßige Berichte oder Evaluierungen zum Erfolg der geförderten Maßnahme?
j. In welcher Höhe wurden für die Maßnahmen bzw. Projekte Eigen-leistungen durch den Verein „COURAGE“ erbracht?
2. Wurden Maßnahmen bzw. Projekte des Vereins „COURAGE“ in dieser Gesetz-gebungsperiode (ab 24.10.2024) bislang von Ihrem Ressort gefördert?
a. Wenn ja, welche und in welcher Höhe?
b. Wann wurde die Förderung beantragt?
c. Von wem wurde die Förderung beantragt?
i. Wurde die statuten-/satzungsmäßige Unterzeichnung des Antrags überprüft?
d. Wann wurde die Förderung genehmigt?
e. Auf Basis welcher gesetzlichen Grundlagen wurde die Förderung aus Bundesmitteln gewährt?
i. Kamen auch Sonderrichtlinien zur Anwendung? (Bitte um Angabe welche)
f. Erfolgte die Genehmigung vorbehaltlich bestimmter Auflagen?
i. Wenn ja, mit welchen?
ii. Wenn nein, warum nicht?
g. Wurden Förderentscheidung und Volumen öffentlich bekanntgemacht?
h. Wie wurde die richtige Verwendung der Mittel durch Ihr Ressort kontrolliert?
i. Wann?
ii. Mit welchem Ergebnis?
iii. Wenn keine Kontrolle erfolgte, warum nicht?
i. Gab es regelmäßige Berichte oder Evaluierungen zum Erfolg der geförderten Maßnahme?
j. In welcher Höhe wurden für die Maßnahmen bzw. Projekte Eigen-leistungen durch den Verein „COURAGE“ erbracht?
3. Wurde mit dem Verein „COURAGE“ in der zurückliegenden Gesetzgebungs-periode (23.10.2019 ‐ 23.10.2024) von Ihrem Ressort ein Werk‐ bzw. Dienst-leistungsvertrag abgeschlossen?
a. Wenn ja, für welche Leistungen/zu welchem Zweck und in welcher Höhe?
b. Wann wurde der Vertrag geschlossen?
c. Von wem wurde der Vertragsabschluss initiiert bzw. angebahnt?
d. Welche konkreten Leistungen waren Gegenstand des Werk- bzw. Dienstleistungsvertrag?
e. Wurde der Vertrag im Zeitraum adaptiert bzw. angepasst?
i. Wenn ja, wann?
ii. Wenn ja, mit welchen Inhalten/Änderungen?
f. Wurde die Vertragserfüllung durch den Verein „COURAGE“ durch Ihr Ressort kontrolliert?
i. Wenn ja, wann?
ii. Wenn ja, mit welchem Ergebnis?
iii. Wenn nein, warum nicht?
4. Wurde mit dem Verein „COURAGE“ in der laufenden Gesetzgebungsperiode (ab 24.10.2024) bislang von Ihrem Ressort ein Werk‐ bzw. Dienstleistungs-vertrag abgeschlossen?
a. Wenn ja, für welche Leistungen/zu welchem Zweck und in welcher Höhe?
b. Wann wurde der Vertrag geschlossen?
c. Von wem wurde der Vertragsabschluss initiiert bzw. angebahnt?
d. Welche konkreten Leistungen waren Gegenstand des Werk- bzw. Dienstleistungsvertrag?
e. Wurde der Vertrag seitdem adaptiert bzw. angepasst?
i. Wenn ja, wann?
ii. Wenn ja, mit welchen Inhalten/Änderungen?
f. Wurde die Vertragserfüllung bereits durch den Verein „COURAGE“ durch Ihr Ressort kontrolliert?
i. Wenn ja, wann?
ii. Wenn ja, mit welchem Ergebnis?
iii. Wenn nein, warum nicht?
5. An welchen Veranstaltungen innerhalb Ihres Zuständigkeitsbereichs nahmen Vertreter des Vereins „COURAGE“ seit dem 24.10.2024 teil?
6. Nahmen Vertreter Ihres Ressorts an Veranstaltungen des Vereins „COURAGE“ in offizieller Funktion teil?
a. Wenn ja, wie viele Personen nahmen teil?
b. Wenn ja, an welchen Veranstaltungen?
c. Wenn ja, welche Kosten entstanden für Ihr Ressort durch die Teilnahme?
7. Welche Drittmittel (EU, Länder, Gemeinden, private Stiftungen, Spenden) wurden im Förderzeitraum zusätzlich zu den Bundesmitteln durch den Verein „COURAGE“ eingeworben?
a. Wurden diese Drittmittel in der Förderabrechnung berücksichtigt?
b. Gab es Überschneidungen oder Doppelfinanzierungen mit Bundes-mitteln?
i. Wenn ja, in welcher Höhe?
[1] https://www.wien.gv.at/spezial/foerderbericht/ (aufgerufen am 05.03.2026)
[2] https://transparenzportal.gv.at/tdb/tp/leistung/1057264.html (aufgerufen am 05.03.2026)
[3] https://transparenzportal.gv.at/tdb/tp/leistung/1000306.html (aufgerufen am 05.03.2026)
[4] https://transparenzportal.gv.at/tdb/tp/leistung/1002328.html (aufgerufen am 05.03.2026)
[5] https://www.courage-beratung.at/home_2/angebote-2/ (aufgerufen am 05.03.2026)
[6] https://www.courage-beratung.at/2024/03/05/projekt-7/ (aufgerufen am 05.03.2026)