5978/J XXVIII. GP
Eingelangt am 27.04.2026
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ANFRAGE
des Abgeordneten Markus Leinfellner
an den Bundesminister für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport
betreffend Strukturelle Fehlsteuerung der Bundessportförderung trotz wachsender Mittel und steigender budgetärer Anforderungen
Die Berichte des Rechnungshofes zur Bundessportförderung – sowohl die System-analyse 2019[1] als auch die Follow-up-Überprüfung 2023[2] – zeigen ein differenziertes, aber in der Konsequenz klares Bild: Die kontinuierliche Erhöhung der öffentlichen Mittel für den Sport ist grundsätzlich positiv zu bewerten. Sie dokumentiert den politischen Stellenwert von Bewegung, Gesundheit, gesellschaftlichem Zusammenhalt und internationaler Wettbewerbsfähigkeit. Gerade in Zeiten steigender gesund-heitlicher Belastungen und gesellschaftlicher Fragmentierung ist eine substanzielle öffentliche Sportförderung nicht nur legitim, sondern notwendig.
Problematisch ist jedoch nicht das Niveau der Mittel, sondern deren systematische Verwendung. Der Rechnungshof legt dar, dass die Mittelverteilung weiterhin entlang historisch gewachsener Strukturen erfolgt, ohne hinreichende Orientierung an objektiven Bedarfen, klar definierten Zielsetzungen oder überprüfbaren Wirkungen. Damit entsteht ein struktureller Widerspruch: Während die finanziellen Ressourcen in den letzten 20 Jahren ausgeweitet wurden, blieb die Steuerungslogik weitgehend unverändert und entspricht nicht den Anforderungen einer modernen, wirkungs-orientierten Haushaltsführung.
Besonders kritisch ist, dass zentrale Systemdefizite trotz Reformanspruchs fortbestehen. Die Follow-up-Überprüfung zeigt ausdrücklich, dass wesentliche Empfehlungen des Rechnungshofes nur teilweise oder gar nicht umgesetzt wurden und dass die grundlegenden Entscheidungsstrukturen unverändert geblieben sind. Die weiterhin bestehende Dominanz von Fördernehmern in entscheidungsrelevanten Gremien führt dazu, dass öffentliche Mittel nicht strikt nach objektiven Kriterien vergeben werden, sondern in einem System, das strukturell anfällig für klientel-bezogene Einflussnahmen ist. Damit wird die notwendige Trennung zwischen Fördergeber und Fördernehmer de facto unterlaufen.
Hinzu kommt eine ausgeprägte Konzentration der Mittel auf wenige, etablierte Akteure. Ein erheblicher Anteil der Fördermittel entfällt weiterhin auf die Dachverbände sowie einzelne, besonders einflussreiche Sportarten. Diese Konzentration ist nicht primär das Ergebnis leistungsorientierter Allokation, sondern vielfach gesetzlich oder strukturell vorgegeben und damit einer laufenden kritischen Überprüfung weitgehend entzogen. Gleichzeitig ist der Anteil der Mittel, der in den organisierten Sport fließt, weiter angestiegen, wodurch alternative, innovative oder niederschwellige Zugänge zum Sport systematisch benachteiligt bleiben.
Ein besonders augenfälliges Beispiel für strukturelle Ineffizienz und Mehrgleisigkeit ist die Organisation des Breitensports über drei Bundes-Sportdachverbände, die jeweils über neun eigenständige Landesorganisationen verfügen. Dieses System führt zu einer Vervielfachung von Leitungs- und Verwaltungsstrukturen: Insgesamt existieren 27 Landesdachverbände mit jeweils eigenen Präsidenten und Geschäftsführern sowie entsprechenden administrativen Apparaten. Inhaltlich erbringen diese Organisationen weitgehend vergleichbare Leistungen für ihre Mitgliedsvereine, ohne dass eine funktionale Differenzierung erkennbar wäre.
Aus systemischer Sicht entsteht dadurch ein hohes Maß an Redundanz: Parallele Strukturen verursachen nicht nur erhöhte Verwaltungskosten, sondern fragmentieren auch die Steuerung, erschweren koordinierte Maßnahmen und begünstigen die Fortschreibung historisch gewachsener Einflusszonen. Anstatt Ressourcen zu bündeln, werden sie auf eine Vielzahl organisatorisch getrennter, aber funktional ähnlicher Einheiten verteilt. In einem budgetär angespannten Umfeld ist diese Form der Strukturduplizierung besonders kritisch zu bewerten, da sie Mittel bindet, die für sportliche Kernleistungen oder zielgerichtete Programme fehlen.
Die Ineffizienz der Mittelverwendung wird zusätzlich durch das Fehlen einer konsistenten Ziel- und Wirkungsorientierung verstärkt. Weder existieren durchgängige, messbare Zielsysteme noch wird die Zielerreichung systematisch überprüft. Förder-entscheidungen erfolgen damit weitgehend losgelöst von überprüfbaren Ergebnissen. Selbst dort, wo formale Zielsetzungen – etwa im Bereich der Gleichstellung – formuliert wurden, fehlen geeignete Kennzahlen zur Messung der tatsächlichen Wirkung. In der Praxis entsteht dadurch ein System, das primär Mittel verteilt, ohne deren Effektivität belastbar nachzuweisen.
Darüber hinaus bestehen weiterhin strukturelle Defizite in der Organisation und Abwicklung der Förderungen. Das Ziel einer zentralen, transparenten Abwicklungs-stelle wurde nicht konsequent umgesetzt. Parallelstrukturen zwischen Ministerium und Bundes-Sport GmbH bestehen fort. Die Zuständigkeitsabgrenzung ist teilweise unklar und für Fördernehmer nicht nachvollziehbar, während gleichzeitig Förder-entscheidungen getroffen werden, die nicht einmal den eigenen, intern definierten Kriterien entsprechen. Dies deutet auf ein System hin, das nicht strikt regelbasiert, sondern in Teilen opportunitätsgetrieben agiert.
Zusätzliche Bedenken ergeben sich im Bereich der Compliance und institutionellen Integrität. Der Rechnungshof zeigt, dass potenzielle Interessenkonflikte innerhalb der Verwaltung nicht konsequent erfasst und geprüft wurden. In Kombination mit den bereits bestehenden Governance-Problemen verstärkt dies den Eindruck eines Systems, das in wesentlichen Bereichen nicht den Anforderungen an Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Kontrolle entspricht.
In der Gesamtbetrachtung ergibt sich somit kein Bild eines unterfinanzierten Politikfeldes, sondern eines strukturell fehlgesteuerten Systems: Die verfügbaren Mittel sind vorhanden und teilweise sogar gewachsen, ihre Verteilung erfolgt jedoch ineffektiv, intransparent und in hohem Maße strukturkonservierend. Die institutionelle Fragmentierung – insbesondere im Bereich der Dachverbände – verstärkt diese Ineffizienz zusätzlich. Die fehlende Zielerreichungsmessung verhindert zudem eine evidenzbasierte Steuerung und eröffnet Spielräume für klientelbezogene Mittel-vergabe.
Vor dem Hintergrund der angespannten budgetären Lage der Republik Österreich ist dieser Befund von besonderer Tragweite. Gerade in einem Umfeld begrenzter fiskalischer Spielräume ist nicht die Höhe der Ausgaben das primäre Problem, sondern deren Qualität. Die zentrale Frage ist daher nicht, ob der Sport ausreichend finanziert wird, sondern ob die eingesetzten Mittel tatsächlich jene Wirkungen erzielen, die sie rechtfertigen oder ob sie in einem System gebunden sind, das sich strukturell der wirksamen Steuerung entzieht.
Vor dem Hintergrund der aktuellen budgetären Konsolidierungsmaßnahmen gewinnt eine weitere Entwicklung besondere Brisanz: Die geplanten Einsparungen im Bereich der Sportförderung lassen bislang keine klare strategische Neuausrichtung erkennen, sondern deuten vielmehr auf pauschale Kürzungen hin. Ohne eine gleichzeitige strukturelle Reform der Mittelverwendung besteht die erhebliche Gefahr, dass Einsparungen nicht ineffiziente Strukturen treffen, sondern unmittelbar die sportliche Basis, Nachwuchsarbeit und operative Programme schwächen. Ein solcher Ansatz würde die bestehenden Systemdefizite nicht beheben, sondern im Gegenteil verschärfen: Während ineffiziente, historisch gewachsene und vielfach redundante Strukturen unangetastet bleiben, würde der tatsächliche sportliche Output reduziert. Einsparungen ohne strukturelle Bereinigung führen damit zu einer paradoxen Situation: geringere Wirkung bei fortbestehender Ineffizienz.
Gerade in einem System, das laut Rechnungshof bereits durch mangelnde Wirkungs-orientierung und strukturelle Fehlanreize gekennzeichnet ist, sind lineare Kürzungen kein Instrument der Konsolidierung, sondern ein Indikator fehlender Steuerungs-fähigkeit.
Eine nachhaltige budgetäre Konsolidierung im Sportbereich erfordert daher nicht primär die Reduktion von Mitteln, sondern deren zielgerichtete Reallokation: weg von redundanten Strukturen und hin zu wirksamen, überprüfbaren und gesellschaftlich relevanten Maßnahmen.
Die vorliegenden Rechnungshofberichte zeigen übereinstimmend, dass die Bundes-sportförderung trotz steigender Mittel strukturelle Defizite in Governance, Steuerung und Mittelverwendung aufweist. Insbesondere die Kombination aus fehlender Wirkungsorientierung, klientelanfälligen Entscheidungsstrukturen und erheblichen Mehrgleisigkeiten wirft grundlegende Fragen hinsichtlich der Effizienz und Zweck-mäßigkeit des Mitteleinsatzes auf.
Vor dem Hintergrund der budgetären Herausforderungen der Republik ist eine umfassende parlamentarische Aufklärung dieser Missstände geboten.
In diesem Zusammenhang richtet der unterfertigte Abgeordnete an den Bundes-minister für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport nachstehende
Anfrage
1. Auf Basis welcher konkreten, quantifizierten Wirkungsziele erfolgt derzeit die Vergabe von Bundessportfördermitteln?
2. Welche messbaren Kennzahlen (KPI-Systeme) liegen den Förder-entscheidungen zugrunde, und wie wird deren Zielerreichung überprüft?
3. Wie rechtfertigen Sie die in der Vergangenheit fortgesetzte Erhöhung der Fördermittel, obwohl laut Rechnungshof keine ausreichende Verknüpfung zwischen Mitteleinsatz und Wirkung besteht?
4. In welchen Bereichen konnten nachweisbare Wirkungssteigerungen (z.B. im Breitensport, in der Gesundheitsprävention oder im Spitzensport) durch die erhöhten Mittel erzielt werden?
5. Falls keine belastbaren Wirkungsnachweise vorliegen: Warum wird dennoch an der bestehenden Förderlogik festgehalten?
6. Wie begründen Sie, dass Fördernehmer weiterhin maßgeblichen Einfluss auf Förderentscheidungen haben?
7. Warum wurde die vom Rechnungshof geforderte strikte Trennung zwischen Fördergeber und Fördernehmern nicht umgesetzt?
8. Welche konkreten Maßnahmen wurden gesetzt, um systemimmanente Interessenkonflikte zu verhindern?
9. Halten Sie ein System, in dem wesentliche Teile der Fördermittel durch Vertreter der Begünstigten mitentschieden werden, für vereinbar mit den Grundsätzen einer ordnungsgemäßen Haushaltsführung?
a. Wenn ja, auf welcher rechtlichen und sachlichen Grundlage?
10. Wie erklären Sie die anhaltend hohe Konzentration von Fördermitteln auf wenige große Organisationen, insbesondere Dachverbände und einzelne Sportarten?
11. Welche objektiven Kriterien rechtfertigen, dass ein erheblicher Anteil der Mittel strukturell fixiert und damit der politischen Steuerung weitgehend entzogen ist?
12. Inwiefern wurde geprüft, ob diese Mittelverteilung tatsächlich den gesamt-gesellschaftlichen Zielsetzungen (Gesundheit, Breite, Nachwuchs) entspricht?
13. Welche Maßnahmen wurden gesetzt, um innovative, nicht organisierte oder niederschwellige Sportangebote stärker zu berücksichtigen?
14. Warum ist der Anteil der Mittel für den organisierten Sport in der Vergangenheit weiter gestiegen, obwohl der Rechnungshof dies explizit kritisiert hat?
15. Nach welchen Kriterien wurden die Mittel aus dem COVID-19-Krisen-bewältigungsfonds verteilt?
16. Wie rechtfertigen Sie die massive Konzentration dieser Mittel auf wenige professionelle Männerligen?
17. Wurde geprüft, ob diese Mittelverwendung im Sinne einer breitenwirksamen Sportförderung gerechtfertigt ist?
18. Warum wurden insbesondere Frauen- und Nachwuchsbereiche von diesen Mitteln nicht in vergleichbarer Weise erfasst?
19. Welche Lehren wurden aus dieser Mittelverteilung für zukünftige Krisen-instrumente gezogen?
20. Wie rechtfertigen Sie die Aufrechterhaltung von drei parallel agierenden Bundes-Sportdachverbänden, die funktional vergleichbare Aufgaben erfüllen?
21. Wie bewerten Sie die daraus resultierende Struktur von 27 Landes-dachverbänden mit jeweils eigenen Präsidenten, Geschäftsführern und entsprechenden Administrationsapparaten im Hinblick auf Effizienz und Mittelverwendung?
22. Welche jährlichen Verwaltungs- und Overheadkosten entstehen durch diese Mehrfachstrukturen?
23. Wurde jemals geprüft, ob eine Zusammenlegung oder funktionale Bündelung dieser Strukturen zu Effizienzgewinnen führen würde?
a. Wenn ja, mit welchem Ergebnis?
b. Wenn nein, warum nicht?
24. Halten Sie diese Struktur im aktuellen budgetären Umfeld für sachlich gerechtfertigt?
25. Welche konkreten Maßnahmen planen Sie, um Doppelgleisigkeiten und Parallelstrukturen abzubauen?
26. Warum wurde das Ziel einer einheitlichen Abwicklungsstelle („One-Stop-Shop“) nicht umgesetzt?
27. Nach welchen Kriterien entscheidet das Ministerium, Förderungen selbst zu vergeben, obwohl diese Aufgabe grundsätzlich der Bundes-Sport GmbH zukommen sollte?
28. Warum wurden diese Kriterien bis dato nicht transparent veröffentlicht?
29. Wie erklären Sie, dass laut Rechnungshof ein erheblicher Anteil der Förderungen des Ministeriums nicht einmal den eigenen Zweck-mäßigkeitskriterien entsprach?
30. Welche Maßnahmen wurden gesetzt, um diese Intransparenz und Inkonsistenz zu beseitigen?
31. Wie stellen Sie sicher, dass Fördermittel widmungsgemäß verwendet werden, wenn gleichzeitig Kontrollsysteme vom RH als unzureichend kritisiert wurden?
32. Welche konkreten Verbesserungen wurden bei der Abrechnungskontrolle umgesetzt?
33. Warum bestehen weiterhin Defizite bei der systematischen Vermeidung von Mehrfachförderungen?
34. Wie erklären Sie die vom Rechnungshof festgestellten Mängel bei der Erfassung und Prüfung von Nebenbeschäftigungen?
35. Welche Maßnahmen wurden gesetzt, um Interessenkonflikte innerhalb der Verwaltung künftig auszuschließen?
36. Halten Sie die bestehenden Compliance-Strukturen für ausreichend, um Missbrauch öffentlicher Mittel effektiv zu verhindern?
37. Können Sie ausschließen, dass insbesondere seitens politisch zuordenbarer Dachverbände in Ihrem Kabinett bzw. bei dem zuständigen Regierungsmitglied interveniert wird, um begünstigende Abrechnungsmöglichkeiten, etwa erhöhte Administrationsaufwände, zu erreichen?
38. Wie gehen Sie bzw. Ihr Kabinett generell mit Interventionen seitens der Sportverbände um?
a. Wenden Sie dafür ein objektivierbares Verfahren an?
b. Wenn ja, wie stellt sich dieses dar?
c. Wenn nein, warum nicht?
39. Wie rechtfertigen Sie im Kontext eines angespannten Bundesbudgets die Fortführung eines Systems, das laut Rechnungshof strukturelle Ineffizienzen aufweist?
40. Welche konkreten Einsparungs- bzw. Effizienzpotenziale wurden im Bereich der Bundessportförderung identifiziert?
41. Warum wurden diese Potenziale bisher nicht konsequent gehoben?
42. Sehen Sie die Bundessportförderung derzeit als ein wirkungsorientiertes Instrument öffentlicher Politik oder als ein primär strukturkonservierendes Transfersystem?
43. Welche grundlegenden Reformen planen Sie, um die Bundessportförderung auf ein transparentes, leistungsorientiertes und effizient gesteuertes System umzustellen?
44. Beabsichtigen Sie eine gesetzliche Neuregelung des Bundes-Sportförderungs-gesetzes, um die vom Rechnungshof identifizierten strukturellen Mängel zu beheben?
a. Wenn ja, in welchem Zeitrahmen und mit welchen inhaltlichen Schwer-punkten?
b. Wenn nein, wie begründen Sie das Festhalten an einem System, dessen zentrale Schwächen seit Jahren dokumentiert sind?
45. Nach welchen konkreten strategischen Kriterien erfolgen die geplanten Einsparungen im Bereich der Sportförderung?
46. Wie stellen Sie sicher, dass Einsparungen nicht primär leistungswirksame Bereiche (z.B. Nachwuchsarbeit, Vereinsförderung, Breitensport) treffen, sondern ineffiziente Strukturen?
47. Welche strukturellen Reformmaßnahmen wurden parallel zu den Einsparungen gesetzt, um Effizienzgewinne zu realisieren?
48. Ist geplant, die Einsparungen mit einer Bereinigung der bestehenden Mehrfachstrukturen, insbesondere im Bereich der Dachverbände und Landes-organisationen, zu verknüpfen?
a. Wenn nein, warum werden Einsparungen vorgenommen, ohne die vom Rechnungshof identifizierten, strukturellen Ineffizienzen zu adressieren?
49. Wie hoch ist der Anteil der Einsparungen, der auf Verwaltungs- und Overhead-strukturen entfällt, im Vergleich zu operativen Fördermaßnahmen?
50. Können Sie ausschließen, dass die Einsparungen de facto zu einem Leistungs-abbau im Sport führen, während ineffiziente Strukturen unverändert bestehen bleiben?
51. Welche Maßnahmen wurden gesetzt, um sicherzustellen, dass Einsparungen zu einer Erhöhung der Wirkungseffizienz pro eingesetztem Euro führen?
52. Wurde vor Umsetzung der Einsparungen eine systematische Wirkungsanalyse durchgeführt?
a. Wenn ja, mit welchen Ergebnissen?
b. Wenn nein, wie rechtfertigen Sie Einsparungen ohne belastbare Entscheidungsgrundlage hinsichtlich ihrer Auswirkungen?
53. Wie bewerten Sie das Risiko, dass pauschale Kürzungen die gesellschafts-politischen Ziele der Sportförderung (Gesundheit, Integration, Prävention) konterkarieren?
54. Welche konkreten Reformschritte planen Sie, um sicherzustellen, dass Budgetkonsolidierung im Sportbereich nicht als Kahlschlag, sondern als strukturelle Modernisierung umgesetzt wird?
[1] Bericht des Rechnungshofes System der Bundessportförderung Reihe; BUND 2019/14
https://www.rechnungshof.gv.at/rh/home/home/Bundessportfo_rderung.pdf (aufgerufen am 16.04.2026)
[2] Bundessportförderung; Follow–up–Überprüfung Bericht des Rechnungshofes; Reihe BUND 2023/20
https://www.rechnungshof.gv.at/rh/home/home/2023_20_Bundessportfoerderung.pdf (aufgerufen am 16.04.2026)