6219/J XXVIII. GP
Eingelangt am 01.06.2026
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ANFRAGE
der Abgeordneten Rosa Ecker, MBA
an die Bundesministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumenten-schutz
betreffend Hacking-Angriffe auf Ministerien – Daten 2025
Im Jahr 2025 wurden in Österreich 63.459 Fälle von Internetkriminalität angezeigt.[1] Unter den Begriff Cybercrime im engeren Sinne fallen Delikte, bei denen mit dem Tatmittel Internet direkte Angriffe auf Daten- und Computersysteme erfolgen. Darunter fallen zum Beispiel Hacking oder Virenangriffe, die besonders große Einrichtungen häufig erfahren müssen.[2]
Immer wieder heißt es medial, dass Cybercrime-Gruppen auch in Österreich tätig sind, wie z.B. „Die Presse“ im Februar 2024 berichtete.[3] Ein Angriff auf Ministerien, um sensible Daten zu erhalten, ist damit denkbarer denn je.
In diesem Zusammenhang richtet die unterfertigte Abgeordnete an die Bundes-ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz nachstehende
Anfrage
a. Wenn ja, wann?
b. Wenn ja, in welchem Umfang?
c. Wenn ja, kennen Sie den Ursprung dieser Hacking-Angriffe?
a. Wenn ja, wie konnte es dazu kommen?
b. Wenn ja, welche Daten waren betroffen?
[1] https://www.bundeskriminalamt.at/501/files/kriminalpolizeiliche_anzeigenstatistik_2025_bf.pdf (aufgerufen am 05.05.2026)
[2] https://de.statista.com/themen/4253/internetkriminalitaet-in-oesterreich/#topicOverview (aufgerufen am 05.05.2026)
[3] https://www.diepresse.com/18193378/lockbit-die-russischen-hacker-waren-in-oesterreich-aktiv (aufgerufen am 05.05.2026)