RN/180
Präsident Dr. Walter Rosenkranz: Herr Abgeordneter Kühberger, Sie haben mich im Zuge Ihrer Rede mehrmals zu dem einen oder anderen aufgefordert. Ich möchte Ihnen nur sagen, dass wenn hier über Anträge aus dem Konsumentenschutzausschuss berichtet wird, alles, was aus dem Ausschuss an Dingen kommt, in ständiger Praxis zur Sache dazugehört (Abg. Wurm [FPÖ]: Danke, Herr Präsident!); nicht nur der konkrete Antrag, sondern auch Fragen, die sich aus dem Ausschuss selbst ergeben. Das ist an sich durchgängige Praxis.
Ich muss Sie auch enttäuschen, was die Macht jedes Präsidenten, der hier den Vorsitz führt, betrifft. Die Abgeordneten sind Herren und Frauen ihrer selbst und können entscheiden, wobei sie zuhören und wobei nicht. Ich kann sie zu nichts auffordern. Ich halte es aber für sinnvoll, dass die Abgeordneten den Ausführungen der Redner:innen – sowohl hier am Rednerpult als auch von der Regierungsbank – aufmerksam zuhören, denn es kann für alle etwas für ihre politischen, zukünftigen Entscheidungen bringen. (Zwischenruf des Abg. Darmann [FPÖ].)
Damit man dem am Rednerpult Gesagten auch wieder weiterhin zuhören kann, darf ich jetzt um die nächste Wortmeldung ersuchen: Frau Abgeordnete Holzegger mit 3 Minuten Redezeit.