RN/116

16.48

Abgeordneter Rudolf Silvan (SPÖ): Danke, Herr Präsident! Sehr geehrte Frau Staatssekretärin! Kollege Kaniak hat es bereits gesagt: Es war natürlich auch eine sehr belastende Zeit für die Kinder und Jugendlichen während der Pandemie. Ich glaube aber auch, dass nicht nur, aber schon auch durch die Pandemie der Fokus verstärkt auf die psychische Gesundheit gelegt wurde und das Verständnis dafür gewachsen ist. Und ich denke, dass wir hier in Österreich mit der Erkenntnis, dass psychische Gesundheit genauso wichtig wie physische Gesundheit ist, eher spät dran sind. 

Zur Finanzierung: Sie haben im Zusammenhang mit dem vorigen Tagesordnungspunkt kritisiert, dass man sich 2,8 Millionen Euro an Förderungen abholt; aber da merkt man, wie wichtig zur Finanzierung in Wirklichkeit jeder Cent ist. Danke an das Ministerium, an die Frau Staatssekretärin und die Frau Ministerin, dass wir das Projekt Gesund aus der Krise jetzt einmal für zwei Jahre abgesichert haben. Natürlich wäre es wünschenswert, dass man das in die Regelfinanzierung bringt, und ich bin davon überzeugt, dass daran gearbeitet wird, dass es auch in die Regelfinanzierung kommt.

Ich habe es schon gesagt, das Projekt läuft seit April 2022, seit zwei Jahren. Über 43 000 Kinder und Jugendliche haben davon profitiert. Es hat eine Evaluierung der Universität Innsbruck gegeben, die dem Projekt bescheinigt hat, dass die Ziele gut erfüllt und die richtigen Kinder und Jugendlichen mit diesem Projekt erreicht wurden. In den nächsten zwei Jahren werden circa 30 000 Kinder und Jugendliche davon profitieren und, was man nicht vergessen darf, durch die Fortführung dieses Projektes werden auch Arbeitsplätze weiterhin gesichert werden. 

Noch einmal herzlichen Dank dafür, sehr geehrte Frau Staatssekretärin. Ich bin davon überzeugt, dass wir gemeinsam in der Koalition die Regelfinanzierung zusammenbringen. – Danke schön. (Beifall bei der SPÖ.)

16.50

Präsident Dr. Walter Rosenkranz: Als nächste Rednerin: Frau Abgeordnete Bogner-Strauß. Ich darf die Zeit auf 5 Minuten einstellen. – Bitte, Frau Abgeordnete.