RN/38
11.44
Abgeordneter Mag. Heinrich Himmer (SPÖ): Danke, Herr Präsident! Herr Minister! Geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Liebe Zuseherinnen und Zuseher! Liebe Bürgerinnen und Bürger! Liebe Österreicherinnen und Österreicher! Sichtbarer hätten Sie, geschätzte Kolleginnen und Kollegen von der FPÖ, nicht darstellen können, worum es Ihnen geht. Ich glaube, wir alle müssen es nicht mehr zusätzlich hören. Das ist der Unterschied: Sie kümmern sich um Julia, Nina und Mario, wir kümmern uns um jedes einzelne Kind in diesem Land, unabhängig davon, welchen Namen es trägt und welche Hintergründe oder welches Geldbörsl es mitbringt. (Beifall bei der SPÖ, bei Abgeordneten der NEOS sowie der Abgeordneten Bogner-Strauß [ÖVP] und Zadić [Grüne].)
Wir kümmern uns darum, dass jedes einzelne Kind in diesem Land gerechte Chancen erhält. Dafür, geschätzte Damen und Herren, braucht es mehr Bildung und auch mehr Unterstützung (Zwischenruf des Abg. Leinfellner [FPÖ]): natürlich für die Pädagoginnen und Pädagogen, natürlich für die Eltern, aber ganz besonders für jedes einzelne Kind.
Ich bin dankbar dafür, dass wir mit der heutigen Übergangsregelung, die wir zum Bildungsinvestitionsgesetz beschließen wollen, genau auf diese Herausforderungen eingehen. Es geht ja nicht darum, einfach die Schulzeit zu verlängern, sondern es geht darum, den Kindern das richtige Angebot, die beste Förderung zu bieten, damit sie danach im Leben die besten Entscheidungen treffen und Zukunftsaussichten bekommen. Das ist sozialdemokratische Bildungspolitik: Jedes Kind – jedes einzelne –, unabhängig davon, woher es kommt, unabhängig davon, welche einzelnen Talente es hat, bekommt die Unterstützung, um diese dann auch im Leben zu gestalten und auszuleben. Das ist einer der ganz zentralen Punkte, den wir auch heute wieder verstärken. (Beifall bei der SPÖ.)
Meine Damen und Herren, wir entlasten dabei auch Familien – die Arbeit dieser Menschen ist oft nicht sichtbar. Es geht darum, dass wir es nicht davon abhängig machen, dass zum Beispiel Frauen zu Hause bleiben müssen – dass sie am Herd stehen und kochen und dann ihre Kinder versorgen und mit ihnen lernen – oder dass Familien mittlerweile Nachhilfekosten von durchschnittlich 800 Euro pro Kind haben, sondern dass wir die Familien dort unterstützen, wo Profis am Werk sind – danke auch besonders dafür, liebe Pädagoginnen und Pädagogen –, nämlich in den Schulen. Es geht darum, dass wir die Möglichkeit schaffen, dass wir jedes einzelne Kind mit seinen Talenten unterstützen, sodass es ein ganz leistungsstarker Erwachsener in unserer Gesellschaft wird. Das ist nicht selbstverständlich, wie wir auch gerade von der FPÖ bewiesen bekommen haben. Es braucht die Parteien, die sich in dieser Regierung gefunden haben, um junge Menschen zu stärken – und das ist gut so. (Beifall bei der SPÖ sowie der Abg. Bogner-Strauß [ÖVP].)
Ja, es ist eine Übergangslösung, damit wir im Rahmen der Reformpartnerschaft mit den Gemeinden, mit den Ländern und gemeinsam im Bund eine Lösung finden, die nachhaltig, die tragfähig ist. (Abg. Darmann [FPÖ]: Viel geredet und nichts gesagt!) – Zuhören, das ist immer gut! – Deswegen schauen wir darauf, dass wir im Unterschied zu Ihnen nicht nur wenige Kinder unterstützen, sondern alle. – Herzlichen Dank. (Beifall bei der SPÖ und bei Abgeordneten der NEOS.)
11.47
Präsident Peter Haubner: Als Nächste zu Wort gemeldet ist Frau Abgeordnete Sigrid Maurer. – Ich stelle Ihre Redezeit auf 3 Minuten ein, Frau Abgeordnete.
Die angezeigte Rede ist noch nicht nach § 52 Abs. 2 GOG-NR autorisiert.