RN/237
1.31
Abgeordneter Franz Hörl (ÖVP): Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe hochgeschätzte Frau Rechnungshofpräsidentin! Der Bericht hat 600 Seiten mit vielen Diagrammen und Bildern. Für Herrn Fürtbauer ist es immer noch zu wenig. Ich glaube aber schon, dass man, wenn man sich mit dem Hintergrund auseinandersetzt, genaue Unterlagen bekommt.
Im Jahr 2023 waren es 444, im Jahr 2024 waren es 445 Unternehmen mit 270 000 Beschäftigten, 1 700 Aufsichtsrätinnen und -räten, 720 Geschäftsführerinnen und Geschäftsführern. Wie die Frau Präsidentin gerade gesagt hat, OMV mit 31 Prozent Staatsanteil, Andritz, Wienerberger, Lenzing, Creditanstalt, Telekom mit 28 Prozent, ÖAG und Brenner Basistunnel sind nicht dabei. Es ist zum Beispiel auch die Kelag enthalten, die Tiroler Wasserkraft, nachdem sie zu 100 Prozent Tirol gehört, nicht. Auch die Zillertalbahn ist nicht dabei. Das habe ich eh schon manchmal eingemahnt. Es ist der Bericht für die Staatsbetriebe eigentlich differenziert und ich glaube, er ist sehr umfangreich.
Was auffällt, ist natürlich auch das, was Frau Kollegin Greiner gesagt hat: Der Anstieg des Frauenanteils in den Vorständen auf 27 Prozent ist, glaube ich, schon auch ein Fortschritt, aber dort gibt es natürlich den Unterschied beim Lohn: Die Damen bekommen nur 85 Prozent vom Gehalt der Männer. Da muss man nachschärfen. Es gibt aber auch Fortschritte bei der Vergütung der weiblichen Aufsichtsratsmitglieder, dort ist es jetzt ausgeglichen. Ich denke doch, dass das ein Erfolg ist.
Liebe Frau Präsidentin, herzlichen Dank für Ihre kurze Wortmeldung. Nachdem Sie heute so kurz und so effizient waren, darf ich Ihrem Fußballverein in Hartberg, Graz 200 Euro überweisen. (Heiterkeit bei Abgeordneten der ÖVP. – Beifall bei der ÖVP. – Ruf bei der SPÖ: Aha! – Zwischenruf der Abg. Gewessler [Grüne].)
1.33
Präsidentin Doris Bures: Nun gelangt Herr Abgeordneter Bernhard Herzog zu Wort. – Bitte.
Die angezeigte Rede ist noch nicht nach § 52 Abs. 2 GOG-NR autorisiert.