RN/59

13.37

Abgeordnete Mag. Marie-Christine Giuliani-Sterrer, BA (FPÖ): Liebe Frau Präsidentin! Frau Ministerin! (In Richtung des ebenso auf der Regierungsbank sitzenden Staatssekretärs Leichtfried:) Sie natürlich auch! (Staatssekretär Leichtfried: Grüß Sie! – Heiterkeit bei Abgeordneten der SPÖ.) Liebe Kolleginnen und Kollegen! Also, liebe Zuschauer, ein Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen ist absolut gut, das ist eigentlich ganz klar, nur denke ich, dass eine Debatte darüber sich dadurch auszeichnen sollte, dass man irgendwo über die Realität und über Fakten spricht. Was Sie natürlich hier weglassen, und das ist sehr holprig für Sie, ist, dass Sie die Debatte, damit Ihre Erzählung nicht wegbricht, nicht differenziert führen möchten.

Das ist aber eigentlich notwendig, denn das, was Sie machen, ist, Sie reden darüber, dass man sich gegen Frauenhass und Gewalt an Frauen engagieren muss, aber gleichzeitig verursachen Sie ein bisschen Männerhass, indem Sie unsere Männer in diesen Topf hineinwerfen, in den sie aber nicht hineingehören (Beifall bei der FPÖ), denn unsere Männer und unsere jungen Burschen würden ihr Leben dafür geben, Sie zu beschützen, wenn Sie attackiert werden! Das möchte ich jetzt einmal wirklich in aller Deutlichkeit sagen. (Beifall bei der FPÖ. – Zwischenruf der Abg. Prammer [Grüne].)

Verantwortlich für das, was da passiert, ist eine fahrlässige Migrationspolitik. Deswegen brauchen wir jetzt einen Aktionsplan. Wenn wir über die Ursache reden wollen, dann kann ich Ihnen ein Buch von Psychiater Dr. Frank Urbaniok empfehlen – das Buch heißt „Schattenseiten der Migration“ –, das ist ein forensischer Psychiater, der jahrelang im Strafvollzug gearbeitet hat. Er hat es wirklich auf den Punkt gebracht, nämlich faktenbasiert und nicht emotional, indem er Geschichten aufgezählt hat. 

Faktenbasiert ist es so, dass die kulturelle Prägung von vielen Menschen, die bei uns im Land sind, die Ursache für die Gewalt sind, die Sie importiert haben. (Abg. Disoski [Grüne]: Na, bitte!) Wir brauchen also eine Migrationswende! (Beifall bei der FPÖ. – Zwischenruf des Abg. Schwarz [Grüne].)

Österreich, Deutschland, Schweiz: Männer aus Afghanistan, 700 Prozent bei gefährlicher Körperverletzung. 

Da Frau Brandstötter erzählt hat, sie war in Gambia. Das Buch von Waris Dirie habe ich gelesen, ich kannte sie persönlich – jetzt ist sie mir ein bisschen entglitten, weil ich nicht mehr in dieser Schickimicki-Szene bin, sondern hier in der Parlamentsrealität (Abg. Bayr [SPÖ]: Sie lebt jetzt in Polen!) –, und sie hat in dem Buch „Wüstenblume“ wirklich darüber erzählt, dass die Problematik der Genitalverstümmelung in Gambia eine Katastrophe ist.

Was Sie wahrscheinlich nicht wissen: Bei Männern aus Gambia sind Sexualdelikte über 2 000 Prozent häufiger, hier bei uns in Europa. Wie konnten Sie das unseren Frauen, Mädchen, Töchtern mit dieser Migrationspolitik antun? (Beifall bei der FPÖ. – Ruf bei der FPÖ: Bravo!)

Und jetzt tun Sie so, als wäre das Problem vom Himmel gefallen: dass wir jetzt einen Aktionsplan benötigen, damit unsere Kinder und Mädchen auf der Straße wieder sicher sind. Schämen Sie sich! (Beifall bei der FPÖ. – Rufe bei der FPÖ: Bravo!)

13.40

Präsidentin Doris Bures: Zu einer tatsächlichen Berichtigung hat sich Frau Abgeordnete Schatz zu Wort gemeldet.

Die angezeigte Rede ist noch nicht nach § 52 Abs. 2 GOG-NR autorisiert.