RN/139

17.58

Abgeordneter Mag. Dr. Rudolf Taschner (ÖVP): Sehr geehrter Herr Präsident! Hohes Haus! Bei diesem Tagesordnungspunkt, der die Überprüfung der Finanzierung von NGOs durch Steuermittel beinhaltet, gibt es auch ein Kapitel, das sich mit den Fachhochschulen beschäftigt. Das klingt relativ eigenartig, dass die Fachhochschulen in diesen Bereich hineinfallen. Das ist, wie die Auskunftsperson Sektionschef Pichl erklärt hat, dadurch zustande gekommen, dass man bei der Gründung der Fachhochschulen im Jahre 1994 keine andere Möglichkeit für die Finanzierung der Fachhochschulen gefunden hat und sie deshalb gleichsam in diese Art Förderstruktur hineingeraten sind. In Wirklichkeit sind die Fachhochschulen sozusagen Fremdkörper in diesem Bereich. 

Ich darf aber trotzdem sagen, dass es sehr gut ist, dass wir die Fachhochschulen mit 500 Millionen Euro jährlich finanzieren. Es gibt insgesamt schon 274 000 Absolventinnen und Absolventen von Fachhochschulen. Es haben also mehr Personen eine Fachhochschule positiv abgeschlossen, als Linz Einwohner hat. Es sind ungefähr, soviel ich weiß, 18 000 Absolventinnen und Absolventen pro Jahr, von den 25 000, die anfangen.

Wenn man Absolvent einer Fachhochschule ist, hat man wirklich große Chancen, in der Wirtschaft und in der Industrie unterzukommen. Es ist tatsächlich so, dass in der Zeitschrift „Die Welt“ gezeigt worden ist, dass durch KI die akademische Ausbildung in gewisser Hinsicht in die Krise geraten könnte. Die Fachhochschulen sind aber, soweit wir es wissen, so gut gestaltet, dass sie für die Zukunft der einzelnen Studentinnen und Studenten der Fachhochschulen, aber auch für die Zukunft des Landes einen wirklich wesentlichen Beitrag leisten. 

Insofern ist das also eine gute Nachricht in diesem Bericht. Sektionschef Pichl hat tatsächlich berichtet, dass diese Fachhochschulen ein Aushängeschild eines gelungenen Projektes innerhalb Österreichs sind und das weiterentwickelt werden soll. Ich glaube, darüber sind wir uns auch alle einig. – Vielen herzlichen Dank. (Beifall bei der ÖVP.)

18.00

Präsident Peter Haubner: Zu Wort ist dazu niemand mehr gemeldet.

Entschuldigung! Als Nächste zu Wort gemeldet hat sich Frau Abgeordnete Carina Reiter. – Ich stelle Ihre Redezeit auf 3 Minuten ein. Bitte, Frau Abgeordnete.

Die angezeigte Rede ist noch nicht nach § 52 Abs. 2 GOG-NR autorisiert.