RN/93

14.03

Abgeordnete Lisa Schuch-Gubik (FPÖ): Vielen Dank, Frau Präsident! Hohes Haus! Liebe Österreicher! (Abg. Schallmeiner [Grüne]: Innen!) Elefant:innenrunde der Kandidat:innen für das Bürger:innenmeister:innenamt. (Beifall bei den Grünen. – Rufe bei den Grünen: Geht ja! – Abg. Zorba [Grüne]: Hat das wehgetan jetzt?) – Meine Damen und Herren! Wenn man diesen Satz hört, stellt man sich die Frage: Ist das Deutsch oder ist das schon Ideologie? Für die Einheitspartei – man hat es ja jetzt auch gerade wieder gemerkt (Zwischenrufe bei der ÖVP) – ist das mittlerweile die ideale Ausdrucksweise, aber für die überwältigende Mehrheit der Österreicher und auch für mich klingt das einfach nur absolut befremdlich. (Beifall bei der FPÖ. – Zwischenrufe bei den Grünen.)

Genau diese Sprachideologie hält auch immer mehr Einzug in die Klassenzimmer. Werfen wir einen Blick ins rote Wien: Dort gibt es sogar sogenannte Genderthemenboxen (Abg. Gewessler [Grüne]: Langweilig! – Abg. Reiter [ÖVP]: Uh!) mit pädagogischen Materialien für Unterricht und Projektwochen für Geschlechterrollen. Da gibt es dann Sachbücher, CDs, Romane – und die tragen dann Titel wie zum Beispiel „Hattest du eigentlich schon die Operation?‟, „Genderqueer – eine nicht-binäre Autobiografie“ –, queere Comics (Abg. Schallmeiner [Grüne]: Ui! – weitere Zwischenrufe bei den Grünen) und auch ein Buch, das vor allem der SPÖ und Vizekanzler Babler besonders gut gefallen muss, „Kicker im Kleid‟, denn vor wenigen Tagen hat die SPÖ in Form von Vizekanzler Babler ja gezeigt, welche absurden Ausmaße dieser ganze Genderwahn inzwischen angenommen hat. (Zwischenruf der Abg. Disoski [Grüne].) Er hat allen Ernstes – und auf die Idee muss man einmal kommen – unsere männlichen Fußballspieler gegendert und sie als Spieler:innen bezeichnet. (Heiterkeit bei der FPÖ.) Jetzt ist einmal wirklich meine Frage: Auf welcher Welle muss man unterwegs sein? Wie kann man auf die Idee kommen, unsere Nationalelf als Frauen zu bezeichnen? (Beifall bei der FPÖ.) Da verliert man sich in einer völlig abstrusen Sprachwelt. Es kann natürlich aber auch sein, dass Babler tatsächlich von Fußballspielern in Kleidern träumt, das kann ja auch sein. 

Bei den Grünen werden ja nicht einmal mehr die Pflanzen und Bäume vor diesem Genderwahnsinn verschont. (Heiterkeit und anhaltende Zwischenrufe bei den Grünen.) Eure Grüne-Wien-Chefin hat sich hingestellt und sogar Bäume gegendert und als Bäum:innen bezeichnet. So weit sind wir schon gekommen, dass nicht einmal mehr vor Pflanzen oder vor Fußballspielern haltgemacht wird. 

RN/93.1

Und eben auch in unseren Schulen hält diese Entwicklung immer mehr Einzug: genderkonforme Lernmaterialien, Vorgaben zur geschlechtergerechten Sprache und immer neue ideologische Vorgaben. (Zwischenrufe bei den Grünen.) Ich frage Sie ganz ehrlich: Ist das das, was unsere Kinder und Jugendlichen in den Schulen brauchen? (Abg. Belakowitsch [FPÖ]: Nein!) – Mit Sicherheit nicht, so ein Schwachsinn hat in unseren Schulen nichts verloren. (Beifall bei der FPÖ.)

Die angezeigte Rede ist noch nicht nach § 52 Abs. 2 GOG-NR autorisiert.