RN/178
18.12
Abgeordneter Laurenz Pöttinger (ÖVP): Danke, Herr Präsident! Geschätzte Frau Staatssekretärin! (Ruf bei der FPÖ: Bist schon Generalsekretär? Klubobmann is ja nix geworden!) Liebe Kolleginnen und Kollegen! Liebe Zuseherinnen und Zuseher! Ja, eine Pandemie, 2020, wir denken zurück. Es will eigentlich niemand mehr zurückdenken, weil es eine furchtbare Geschichte war, und was die Menschen erlebt haben, war unglaublich und ganz schwierig. Wer hat vorher eine Pandemie gekannt? Wer hat vorher gewusst, wie man darauf reagiert? Wer hat erahnen können, welche Ausmaße es gibt? (Abg. Giuliani-Sterrer [FPÖ]: Das ist ja unfassbar!) Wer hat erahnen können, dass in Summe mindestens sieben Millionen Menschen daran sterben? Wer hat erahnen können, welche Auswirkungen eine Pandemie auf unser Leben hat? – Seien wir ehrlich: eigentlich niemand.
Wenn man zurückdenkt: Am 27. Dezember 2020 gab es die erste Impfung in Österreich. Denken Sie zurück: Was haben wir da empfunden? – Ein Aufatmen: Gott sei Dank hat die Forschung, die Wissenschaft einen Impfstoff erfunden, und Gott sei Dank hat es diese Impfung gegeben. Wenn man daran denkt, dass allein in Österreich rund 25 000 Menschen gerettet wurden, dann muss man die Frage stellen: Ist es jetzt gerechtfertigt, dass wir uns vorwerfen lassen müssen, dass wir zu viel Geld ausgegeben haben? Müssen wir das so hinnehmen? Müssen wir uns gefallen lassen, dass die FPÖ sagt, wir haben nicht verhandelt, obwohl es Verhandlungen gegeben hat, obwohl Impfstofflieferungen verschoben worden sind? – Das haben Sie übrigens im eigenen Antrag drinnen. Müssen wir uns das so anhören? – Ja, wir müssen es uns anhören, wir stellen uns auch dieser Tatsache, aber glauben Sie mir eines: Dieses Geld war es trotzdem wert. Im Rückspiegel betrachtet zu sagen: Das war alles zu viel!, das ist ganz leicht; aber Sie wissen es selber: Sie können es auch nicht besser. (Beifall bei der ÖVP sowie bei Abgeordneten von SPÖ und NEOS.)
18.14
Präsident Peter Haubner: Als Nächste zu Wort gemeldet ist Frau Abgeordnete Marie-Christine Giuliani-Sterrer. Freiwillige Redezeitbeschränkung: 3 Minuten. – Bitte, Frau Abgeordnete.
Die angezeigte Rede ist noch nicht nach § 52 Abs. 2 GOG-NR autorisiert.