RN/179

18.15

Abgeordnete Mag. Marie-Christine Giuliani-Sterrer, BA (FPÖ): Danke schön. Lieber Herr Präsident! Liebe Kollegen und natürlich liebe Zuschauer! Wenn man Menschen fragt, was für sie das Wichtigste im Leben ist, dann sagen sie: die Gesundheit, denn ohne die Gesundheit ist alles nichts. Ich möchte auf gar nichts eingehen, was da jemand geredet hat, ich möchte eigentlich das tun, was hier längst passiert sein sollte: Sie hätten sich bei den Menschen, die krank geworden sind, entschuldigen sollen – und ich kenne unglaublich viele Menschen, die durch Nebenwirkungen schwer erkrankt sind. Ich habe viele Interviews mit ihnen geführt, und sie werden vom Gesundheitssystem nicht aufgefangen. Wer sagt: Ich habe Post-Vac!, bleibt übrig. (Beifall bei der FPÖ.) Sie sind alle im Long-Covid-Programm, damit sie überhaupt einen Cent sehen. 

Wenn Sie zu den Menschen gehören, die sich gleich nicht impfen lassen wollten, die vielleicht nach der ersten, zweiten oder dritten Impfung gemerkt haben, dass irgendetwas sehr anders geworden ist, dass sie krank und empfindlich sind, wenn Sie Nebenwirkungen haben, wenn Sie Menschen in Ihrem Umfeld kennen, die Nebenwirkungen haben und krank geworden sind, dann möchte ich Ihnen ganz einfach sagen, dass mir das unfassbar leidtut. Ich weiß es. 

Es war nicht so, dass von Anfang an niemand gewusst hat, was da gespielt wird, sondern es gab Hunderte Ärzte, Mediziner, Wissenschafter, Ärzte im eigenen Land – und es werden immer mehr –, die begreifen, was da passiert ist, die gesagt haben: So nicht, meine Lieben, das ist ein Versuch, ein Menschenversuch, wo wir nicht wissen, wo er hinführt. – Ihr habt ihn über die Menschen ausgebreitet und habt ihnen gesagt: Das passt für jeden! – Eine Impfung ist ein Medikament, sie kann für jemanden passen, für jemanden anderen kann sie eine Katastrophe sein. Sie haben die Menschen in eine Impfung gejagt – und das werde ich Ihnen nie verzeihen, deswegen hebe ich meine Stimme hier in diesem Parlament, das ist der einzige Grund, warum ich hier bin. (Beifall bei der FPÖ.)

Es ist schockierend, dass Sie nach wie vor um den Brei reden und versuchen, das zu rechtfertigen. Es ist schockierend, dass Sie sagen: Wir haben es nicht besser gewusst. – Es ist schockierend, nach allem, was wir jetzt wissen, dass Sie sagen: Na, wir wollen das nicht wissen, wir machen einfach so weiter wie bisher. – Es ist eine Beleidigung für die Menschen, die unter all dem leiden, dass sie jetzt nochmals 20 Millionen Euro in das Budget hineinstecken, um weitere Covid-Impfstoffe zu kaufen, auch mit dem Geld der Menschen, der Steuerzahler, dieser Menschen, die von Anfang an dagegen protestiert haben und gesagt haben: Über meinen Körper bestimme nur ich! (Beifall bei der FPÖ.)

Es ist ein Skandal, was ihr gemacht habt, und jede Rechtfertigung, jedes Blabla ist eine Katastrophe. Ihr müsst euch entschuldigen – und der Coronauntersuchungsausschuss wird über euch kommen. (Beifall bei der FPÖ.)

18.17

Präsident Peter Haubner: Als Nächster zu Wort gemeldet ist Abgeordneter Christoph Pramhofer. – Ich stelle Ihre Redezeit auf 3 Minuten, Herr Abgeordneter. 

Die angezeigte Rede ist noch nicht nach § 52 Abs. 2 GOG-NR autorisiert.