RN/264
18.40
Abgeordneter Ing. Josef Hechenberger (ÖVP): Geschätzter Herr Präsident! Frau Bundesminister! Frau Staatssekretärin! Geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Geschätzte Zuseherinnen und Zuseher hier und auch zu Hause! An und für sich ist dieses Thema ja sehr vielschichtig – von Sozialem über Gesundheit über Konsumentenschutz –, und ich bin sehr froh, dass meine beiden Vorrednerinnen das Thema Tierschutz schon in den Mittelpunkt gerückt haben, weil ich denke, es ist uns in einem Staat wie Österreich, wo es eigentlich in der Regel vielen Leuten – Gott sei Dank – gut geht, auch wichtig, dass es den Tieren, die wir halten, gut geht – ganz wurscht, ob das die Nutztiere oder die Heimtiere sind. (Zwischenruf der Abg. Voglauer [Grüne].) An dieser Stelle möchte ich mich wirklich einmal auch bei allen Haltern einmal bedanken, die sich einfach jeden Tag bemühen, das Beste für die Tiere zu tun. Ich habe da unlängst so ein Erlebnis mit engagierten Kleintierzüchtern, Heimtierzüchtern gehabt, die sehr liebevoll auf ihre Tiere schauen – also für dieses Engagement ein herzliches Danke! (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der SPÖ.)
Frau Staatssekretärin, zweitens ist mir im Rückblick auf das vorige Jahr Folgendes schon wichtig: die Tierseuchensituation rund um Österreich. Wir haben ja das große Glück, dass wir schon einen sehr guten Tierseuchenstatus genießen, der uns die letzten Jahre viel Engagement und Geld gekostet hat, aber dazu geführt hat, dass mehr oder weniger viele Seuchen, die es in Europa gibt, bei uns nicht aufgetreten sind. Daran festzuhalten, dass das auch zukünftig so bleibt, halte ich für ganz, ganz wesentlich und ganz, ganz wichtig. Frau Staatssekretärin, ich bedanke mich auch dafür, dass die notwendigen Budgets zur Verfügung gestellt werden, um diese Prävention voranzutreiben und sie weiter auszubauen. Da gilt auch nochmals – rückblickend, es ist jetzt ein gutes Jahr aus – dem Gesundheitsministerium ein großer Dank. Wir haben gesehen, wie knapp die Maul- und Klauenseuche zum Teil an Österreich herangekommen ist. Da ist es wichtig, die richtigen Strategien abzuleiten, und auch dank der Unterstützung des Bundesheeres ist es gelungen, diese Krankheit nicht nach Österreich einzuschleppen, was wirtschaftliche Folgen gehabt und Tierleid mitgebracht hätte – also dafür wirklich auch ein Dankeschön. (Beifall des Abg. Della Rossa [SPÖ].)
Abschließend, Frau Bundesminister, Frau Staatssekretärin: Wir haben vorgestern schon das Thema Tierärztemangel im ländlichen Raum diskutiert. Kollegen Strasser und Kühberger haben unlängst eine Petition dazu gestartet. Wir versuchen ja gemeinsam – unterstützen Sie uns dabei! –, dass wir dieses Projekt mit der Veterinärmedizin auch vorantreiben, um einfach alles daranzusetzen, dezentrale Ausbildungsstätten zu attraktivieren, denn eines ist ganz klar: Von heute auf morgen haben wir keine fertigen Tierärztinnen und Tierärzte, es dauert Jahre bis sie fertig ausgebildet sind, und da müssen wir heute Aktivitäten setzen. Da sind wir gut unterwegs, aber da braucht es noch diese Anschubunterstützung, damit wir jetzt die richtigen Entscheidungen und Strategien ableiten.
In diesem Sinne, geschätzte Damen und Herren, ein herzliches Danke an jene, die sich für den Tierschutz bemühen. Es ist wichtig, dass wir uns auch weiterhin mit aller Kraft dafür einsetzen und darum bemühen. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der SPÖ.)
18.43
Präsident Peter Haubner: Als Nächster zu Wort gemeldet ist Herr Abgeordneter Mario Lindner, ebenfalls mit einer freiwilligen Redezeitbeschränkung von 3 Minuten.
Die angezeigte Rede ist noch nicht nach § 52 Abs. 2 GOG-NR autorisiert.