RN/328

12.23

Abgeordneter Mag. Heinrich Himmer (SPÖ): Danke, Herr Präsident! Geschätzter Herr Minister! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Liebe Zuseherinnen und Zuseher! Ich möchte die 2 Minuten jetzt nutzen, um einen ganz wichtigen Teil der Initiative dieser Bundesregierung anzusprechen, der ein Gemeinschaftsprojekt ist, nämlich den FTI-Pakt. Der FTI-Pakt macht eines deutlich: dass Zusammenarbeit nicht nur grundsätzlich Sinn macht, sondern auch ganz besonders in dieser Bundesregierung gelebt wird. Was bedeutet das? Ich möchte das an einem ganz klaren Beispiel zeigen – wenn wir über Forschung reden, ist das für viele Menschen ja oft sehr weit weg; vielleicht nicht so weit weg wie der Weltraum, wie du, lieber Kollege Della Rossa, angesprochen hast, aber trotzdem sehr weit weg –, denn da geht es um Milliardenbeträge, da geht es um wissenschaftliche Erfolge, die dann oft nicht greifbar sind. 

Ich möchte es am Beispiel des Ludwig-Boltzmann-Instituts beziehungsweise der Ludwig-Boltzmann-Gesellschaft zeigen. Dort arbeiten 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter genau mit dieser Förderung aus den FTI-Mitteln, genau mit diesen jetzt auch zu erhöhenden Mitteln von 500 Millionen Euro, die zusätzlich auf die 5 Milliarden Euro draufkommen. Was heißt das konkret für die Menschen? Was heißt das konkret für jeden Einzelnen, jede Einzelne von uns? – Das bedeutet zum Beispiel, dass mit den klinischen Forschungsgruppen eine nicht kommerzielle Zusammenarbeit in der Forschung direkt mit den Patientinnen und Patienten, direkt mit den Universitäten, direkt mit den Wissenschafterinnen und Wissenschaftern zum Wohle der Menschen passiert, nämlich ohne Drittmittel von Unternehmen, von internationalen Organisationen, sondern mit Mitteln direkt vom dem Staat – diese klinischen Forschungsgruppen wären nicht möglich, gäbe es nicht die staatlichen Mittel –, und dass für die Gesundheit der Patienten und Patientinnen gesorgt wird. (Beifall bei der SPÖ.)

Das ist ein ganz zentraler Beitrag, der für das Gesundheitssystem in Österreich gemacht wird und der in Zukunft Arbeitsplätze sichert. 

Ich möchte noch auf etwas anderes eingehen. Vielleicht kennen Sie Florian Krammer und seinen Podcast „Virologisch“, glaube ich – viele von Ihnen, von euch kennen ihn –, in dem er zum Beispiel darüber redet: Wie können wir uns auf eine nächste Pandemie vorbereiten? – Er leitet das Institut für Wissenschaftsvermittlung und Pandemievorsorge. Ich glaube, es ist uns ja allen noch im Gedächtnis, was es heißt, wenn man unvorbereitet in so eine Pandemie geht. 

Das zeigt, dass solche Beiträge, die genau aus diesen Budgetmitteln kommen, handfeste Beiträge dafür sind, dass wir unser Land darauf vorbereiten, dass wir gut in eine Zukunft gehen, die ganz konkret für jede Einzelne und jeden Einzelnen einen Vorteil bringt. Ich bedanke mich daher bei Ihnen beiden – ganz konkret: Herr Finanzminister, Herr Minister für Innovation, Mobilität und Infrastruktur – dafür. Genau diese Zusammenarbeit in der Bundesregierung führt dazu, dass es den Menschen in diesem Land besser geht. – Danke. (Beifall bei der SPÖ sowie der Abgeordneten Deckenbacher [ÖVP] und Juvan [NEOS].)

12.26

Präsident Peter Haubner: Als Nächste zu Wort gemeldet ist Frau Abgeordnete Elisabeth Götze. – Ich stelle Ihre Redezeit auf 4 Minuten ein, Frau Abgeordnete.

Die angezeigte Rede ist noch nicht nach § 52 Abs. 2 GOG-NR autorisiert.