RN/341
13.23
Abgeordnete Mag. Romana Deckenbacher (ÖVP): Danke, Frau Präsidentin! Sehr geehrte Frau Bundesministerin! Herr Bundesminister! Geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Liebe Zuseherinnen und Zuseher! Sicherheit beginnt nicht erst im Krisenfall, Sicherheit beginnt mit Menschen, die Tag für Tag Verantwortung für unsere Republik tragen. Ich spreche hier vom österreichischen Bundesheer. Es schützt unser Staatsgebiet, es leistet Katastrophenhilfe, bekämpft Cyberbedrohungen, ja, es vertritt Österreich bei internationalen Friedenseinsätzen und leistet wertvolle logistische und sanitätsdienstliche Unterstützung. Seine Einsatzbereitschaft ist für unsere Republik unverzichtbar.
Das Doppelbudget für 2027 und 2028 ist ein starkes Bekenntnis zur Landesverteidigung und zum Schutz unseres Landes. (Beifall bei Abgeordneten von ÖVP und SPÖ.)
Seit Amtsantritt unserer Frau Bundesministerin Tanner hat sich das Verteidigungsbudget verdoppelt, es ist das historisch höchste in der Geschichte der Zweiten Republik. (Beifall bei Abgeordneten der ÖVP.)
Es wird investiert. Es wird investiert in Rüstung, in Infrastruktur, in Logistik, in IKT, Cyber- und Luftstreitkräfte. Ungefähr 2 Milliarden Euro werden aktuell in die unterschiedlichsten Bereiche investiert. Irgendwann gab es einen Verteidigungsminister Kunasek, der dafür 100 Millionen Euro bereitgestellt hat. (Abg. Kassegger [FPÖ]: Bereitgestellt hat sie der Finanzminister!) Aber eines muss man auch ganz klar sagen: Der modernste Panzer fährt natürlich nicht ohne seine Besatzung und das modernste Luftverteidigungssystem schützt Österreich nur dann, wenn ausreichend gut ausgebildetes Personal zur Verfügung steht. Ein wesentliches Kapital des österreichischen Bundesheeres trägt keine Seriennummern, sondern trägt unter anderem Uniformen. Deswegen ist auch der Auftrag, weiterhin ausreichend qualifizierte Menschen für eine Karriere im österreichischen Bundesheer zu gewinnen und sie zu halten. Wir dürfen auch sagen, das Personal ist im Steigen begriffen. Das Ergebnis ist unter anderem auch deswegen so hoch, weil unzählige Maßnahmen von unserer Frau Bundesministerin zur Attraktivierung des Bundesheeres getroffen wurden, wie zum Beispiel Prämienmodelle, verstärkte Werbemaßnahmen, Ausbau von Kinderbetreuungsmöglichkeiten sowie Sonderverträge, insbesondere im medizinischen und im Cyberbereich.
Das Bundesheer ist viel mehr als ein Garant für unsere Sicherheit. Es ist auch einer der größten und vielseitigsten Arbeitgeber in Österreich. Kaum ein anderes Ressort vereint so viele unterschiedliche Bereiche unter einem Dach und stellt damit höchste Anforderungen an Führung, Koordination und Management. Auch die 35 unterschiedlichsten Lehrberufe zeigen, wie vielfältig die Ausbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten bei unserem Heer sind. (Beifall bei Abgeordneten der ÖVP.)
Unser österreichisches Bundesheer steht für Einsatzbereitschaft, für höchste Kompetenz und Verantwortungsbewusstsein. 5,3 Milliarden Euro im Jahr 2027, 5,4 Milliarden Euro im Jahr 2028 – das ist ein klares Bekenntnis zu einem modernen Bundesheer, ein Bekenntnis zu den Menschen, die sich für ein Leben im Dienste der Republik entschieden haben, aber vor allem ein Bekenntnis zur Sicherheit unseres schönen Österreich. – Danke. (Beifall bei Abgeordneten der ÖVP.)
13.27
Präsidentin Doris Bures: Nächster Redner: Herr Abgeordneter Gerhard Kaniak.
Die angezeigte Rede ist noch nicht nach § 52 Abs. 2 GOG-NR autorisiert.