RN/349

13.59

Abgeordneter Mario Lindner (SPÖ): Sehr geehrte Frau Präsidentin! Frau Bundesministerin! Herr Bundesminister! Liebe Kolleginnen! Liebe Kollegen! Wenn wir heute über das Bundesheer sprechen, dann sprechen wir nicht nur im klassischen Sinn über Budgetzahlen, sondern auch über Hubschrauber. Wir sprechen darüber, ob Hilfe kommt, wenn Menschen sie am dringendsten brauchen. Genau deshalb ist Aigen im Ennstal so wichtig. Wenn irgendwo in Österreich ein Wald brennt, nach einem Unwetter ganze Orte abgeschnitten sind, eine Lawine abgeht oder nach einem schweren Unfall jede Minute zählt, dann starten oft Hubschrauber aus Aigen. Ich glaube, ein Satz bringt ihre Bedeutung auf den Punkt: Wenn der Hubschrauber aus Aigen startet, dann hofft niemand auf gute Fotos, alle hoffen darauf, dass Hilfe rechtzeitig ankommt. – Genau darum geht es. (Beifall bei der SPÖ sowie der Abg. Baumgartner [ÖVP].)

Mit den neuen Hubschraubern stärken wir nicht nur die Sicherheit Österreichs, sondern auch den Katastrophenschutz. Sie retten Menschen, bekämpfen Waldbrände, bringen Hilfe in entlegene Regionen und unterstützen unsere Einsatzorganisationen, wenn jede Minute zählt. Gleichzeitig stärken wir aber eine ganze Region. Der Fliegerhorst in Aigen ist ein wichtiger Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor im Ennstal. Er sichert Arbeitsplätze, schafft Aufträge für regionale Betriebe und sorgt für Wertschöpfung weit über das Kasernentor hinaus. Jeder Euro, der da investiert wird, stärkt die Sicherheit unseres Landes und die Zukunft der Region. Deshalb ist dieses Doppelbudget ein klares Bekenntnis zu einem starken Hubschrauberstandort in Aigen im Ennstal – für sichere Arbeitsplätze, für einen starken Katastrophenschutz und für die Menschen in Österreich. (Beifall bei der SPÖ und bei Abgeordneten der ÖVP.)

14.01

Präsidentin Doris Bures: Nächster Redner: Herr Abgeordneter Manfred Hofinger.

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