Parlamentskorrespondenz Nr. 812 vom 14.09.2011

Prammer: Projekt zur Sanierung des Parlamentsgebäudes schreitet voran

Wien (PK) – Nationalratspräsidentin Barbara Prammer ging im Rahmen ihres heutigen Pressegesprächs auch auf die Sanierung des Parlamentsgebäudes ein. "Das Projekt steht nicht, es schreitet voran", bekräftigte sie. Bei einem so großen Vorhaben gebe es aufwändige Verfahren, außerdem bedürfe es einer peniblen Vorbereitung, weshalb die Generalsanierung auch eine entsprechende Zeit benötige, erläuterte sie.

Nachdem von der Gründung einer eigenen Gesellschaft zur Durchführung der Generalsanierung Abstand genommen wurde, habe sie die Parlamentsdirektion mit der Ausarbeitung der erforderlichen Ausschreibung beauftragt. Diese Arbeit sei fast abgeschlossen, das Projekthandbuch sei fertig. Bevor die Ausschreibung erfolgt, würden die Unterlagen dem Rechnungshof zur Beurteilung vorgelegt, damit dieser prüfen könne, ob das Verfahren auch rechtmäßig ist.

Prammer rechnet damit, dass unter Einhaltung aller gesetzlichen Fristen und Vorgaben gegen Ende 2012 eine Jury-Entscheidung zur Bestellung des Generalplaners vorliegt und mit der Ausarbeitung der vertieften Vorentwürfe begonnen werden kann. Sobald diese vorliegen, werden auch sie einer eingehenden Beurteilung durch den Rechnungshof unterzogen, erklärte die "Hausherrin" des Parlaments, womit eine Entscheidung über den Umfang der Sanierung Mitte 2014 möglich sei. Dann könne man mit der Detailplanung beginnen und mit den Sanierungsarbeiten im Sommer 2015 starten.

Mit allen Renovierungsmaßnahmen könne man aber bis dahin nicht warten, sagte Prammer, denn einige, wie das Glasdach des Nationalratssitzungssaals, erlaubten keinen Aufschub. All diese Baumaßnahmen würden auf Nachhaltigkeit geprüft, unterstrich die Nationalratspräsidentin. (Schluss)

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