7. Bundesweiter Bildungspass
Ziel:
Bessere Dokumentation
von Wissen und Fertigkeiten, die im Erwachsenenalter erworben wurden und damit
Steigerung der Chancen auf dem Arbeitsmarkt
Umsetzung:
Einführung eines
bundesweiten Bildungspasses, der die individuellen Weiterbildungsmaßnamen
dokumentiert.
Wissenschaft
Wissenschaft und
Forschung sind die Basis für die Schaffung weiterer Arbeitsplätze, für
die Erhaltung unserer Wettbewerbsfähigkeit, für Wirtschaftswachstum
und damit letztlich für soziale Sicherheit. Voraussetzung dafür sind
moderne, autonome Universitäten und hochentwickelte
Forschungseinrichtungen.
Die Bundesregierung
setzt sich dafür ein, die Rahmenbedingungen für die Studierenden
weiter zu verbessern und die Studienförderung weiter auszubauen. Der Förderung
junger Wissenschafterinnen und Wissenschafter sowie der Förderung von
Frauen im Wissenschaftsbereich soll verstärkt Augenmerk geschenkt und die Akademiker/innenquote
insgesamt weiter erhöht werden.
Der internationalen
Vernetzung österreichischer Wissenschaftseinrichtungen kommt zukünftig
ein noch höherer Stellenwert zu. Entsprechende Kooperationen müssen deshalb
vertieft und ausgebaut werden.
1. Förderung der Studierenden
Das bestehende System
der Studienbeiträge wird folgendermaßen verändert: Eine interministerielle
Arbeitsgruppe wird das Studienbeihilfensystem im Hinblick auf seine soziale
Treffsicherheit untersuchen und Verbesserungsvorschläge erstatten. Das bereits
existierende Kreditmodell wird ausgebaut und in der Öffentlichkeit mit dem
Ziel verstärkt bekannt gemacht, dass es von einem größeren
Kreis an Studenten in Anspruch genommen wird. Dazu kommt die Möglichkeit
dass künftig bestimmte gemeinnützige unentgeltliche Tätigkeiten
im Ausmaß von 60 Stunden im Semester eine Refundierung der Studienbeiträge
bewirken. Hierbei wird besonders an Beutreuungs- und
Unterstützungsleistungen im Rahmen des Schulwesens und an Tätigkeiten
im Rahmen neuer sozialer Herausforderungen (Hospiz-Bewegung u.ä.) gedacht.
Bei den Fachhochschulen treten keine Änderungen ein.
2. Maßnahmen zur Verringerung der Studienabbrecher/innen
Ziel:
Verringerung der Zahl
der Studienabbrecher und weitere Erhöhung der Akademikerquote
Umsetzung:
Ausbau der Studierendenberatung an den Schulen und Universitäten
Coaching und Mentoring in der Studieneingangsphase
Neue Angebote für berufstätige Studierende (z.B. E-Learning, Teilzeitstudienmodelle)
Ausbau der Betreuungsangebote für Studierende mit Kindern
Umfassende Erhebung über die Ursachen von Studienabbrüchen
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