19.42

Präsident Mag. Wolfgang Sobotka: Im Namen auch meiner beiden Präsidenten­kolleginnen darf ich Ihnen allen als Abgeordneten ein herzliches Dankeschön sagen.

Wir erleben immer wieder, dass es heißt: Jetzt macht der Nationalrat sieben Wochen Urlaub! – Das ist falsch, und ich stelle das hier in aller Öffentlichkeit als unrichtig dar, denn nächste Woche treten die Untersuchungsausschüsse zusammen, die Abgeord­neten arbeiten in ihren Wahlkreisen, nehmen nach Heilige Drei Könige sofort wieder ihre Tätigkeit in den Untersuchungsausschüssen und in den Ausschüssen auf. Ich bitte Sie alle, das der Öffentlichkeit einmal klar zu kommunizieren.

Sie, meine Damen und Herren Abgeordneten, haben im abgelaufenen Jahr in 29 regu­lären Sitzungen und in 260 Ausschusssitzungen hervorragende Arbeit geleistet, und ich denke, das, was der österreichische Nationalrat da geleistet hat, verdient Beach­tung. Auch im internationalen Vergleich dürfen Sie auf Ihre Arbeit und auf das Ge­leis­tete sehr, sehr stolz sein.

Ich danke insbesondere den Klubobleuten für die Vorbereitung und ihren Mann­schaf­ten in den Klubs.

Ich bedanke mich ganz besonders bei den Präsidentenkolleginnen, bei Frau Prä­sidentin Bures und bei Frau Präsidentin Kitzmüller, auch dafür, dass wir es in der Präsidiale gemeinsam immer wieder schaffen, eine Einigung zu erzielen.

Ich bedanke mich ganz, ganz herzlich bei all jenen, die im Hintergrund und hier am Präsidium dafür verantwortlich sind, dass alles funktioniert, bei Parlamentsdirektor Dr. Dossi und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Es ist, und darauf dürfen wir auch stolz sein, ein sehr, sehr gut organisiertes Parlament. Gerade die Arbeit hier im Nationalrat und auch im Bundesrat ist ein internationales Markenzeichen.

Ich darf mich auch für die zahlreiche Teilnahme an den diversesten Veranstaltungen bedanken. Erst gestern war eine Abgeordnetengruppe in Rom; diese konnte anlässlich des Jubiläums 200 Jahre Stille Nacht die CD, die die Choristinnen und Choristen aufgenommen haben, überreichen. Übrigens sind mittlerweile mehr als 50 000 Euro an Spenden für Licht ins Dunkel hereingekommen. – Für Ihre Arbeit herzlichen Dank! (Allgemeiner Beifall.)

Ich darf Sie noch zu zwei Veranstaltungen herzlich einladen: Am 16. Dezember sind es 25 Jahre, dass die Volksgruppe der Roma offiziell durch den Nationalrat anerkannt wurde; es gibt dazu um 11 Uhr am Vormittag eine Matinee. Am 18. Dezember feiern wir 100 Jahre Beschluss des Frauenwahlrechts, das passt sehr gut zu unserem dritt­vor­letzten Tagesordnungspunkt.

Es ist so, dass es hier oftmals hoch hergeht, oft auch emotional wird – das darf sein, wenn es auch immer wieder die Möglichkeit gibt, sich am Gang und auch hier herinnen respektvoll auszutauschen. Ich weiß, dass es nicht einfach ist, im Widerstreit Conte­nance zu bewahren. Ich sehe das auch bei mir selbst, auch ich bin vielleicht da und dort einmal überschießend (Rufe: Nein! – Abg. Leichtfried: Nein, sicher nicht! – Heiterkeit) – ich weiß mein Naturell einzuschätzen, aber ich bemühe mich und arbeite daran und werde das auch im nächsten Jahr tun. (Allgemeiner Beifall.)

Ich habe schon viele politische Positionen bekleidet und ich kann sagen, die Arbeit hier im österreichischen Nationalrat ist wirklich eine ganz, ganz ausgezeichnete. Es lohnt sich, dafür einzustehen und in der Öffentlichkeit für das Herz der Demokratie zu kämpfen; sie wird von den Menschen – wenn Sie sich den Demokratie-Monitor ansehen, werden Sie das feststellen – sehr hoch eingeschätzt.

In diesem Sinne darf ich Ihnen, aber auch Ihren Familien, Ihren Freunden, Ihren Be­kannten ein gesegnetes Weihnachtsfest wünschen. Tanken Sie über die Weih­nachts­zeit etwas auf, es liegt genügend Schnee, aber es gibt auch andere Möglichkeiten des Sports! Verletzen Sie sich nicht und kommen Sie im neuen Jahr wieder gut zu den Sitzungen hier ins Hohe Haus! Alles Gute! (Allgemeiner Beifall.)

19.47

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Die Sitzung ist geschlossen.