19.42

Abgeordneter Laurenz Pöttinger (ÖVP): Sehr geehrte Präsidentinnen! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Liebe Zuseherinnen und Zuseher! Der Rechnungshof überprüfte 2016 die Wiener Staatsoper GmbH; der Prüfzeitraum war von 2011 bis 2015. Im Juni 2018 wurde der Rechnungshofbericht mit insgesamt sage und schreibe 115 Empfehlungen veröffentlicht – eine doch sehr hohe Anzahl an Empfehlungen, die unbedingt Handlungsbedarf nach sich zogen.

Natürlich fragte auch ich mich, warum es so viele Empfehlungen waren. Eine für mich sehr plausible Erklärung ist, dass die letzte Prüfung der Staatsoper Anfang der Siebzigerjahre vollzogen wurde. Somit war die Prüfung höchst an der Zeit, um die teilweise nicht mehr zeitgemäßen Praktiken zu verändern.

Da nun seit der Prüfung wieder einige Jahre vergangen sind, interessierte mich natürlich der Status quo, der sich sehr erfreulich darstellt. Immerhin sind von den 115 Empfehlungen bereits 70 umgesetzt, 42 Empfehlungen sind in Umsetzung beziehungsweise wurde das dem Rechnungshof zugesagt. Nur drei Empfehlungen blieben offen, und über diese drei Empfehlungen, über diese Punkte kann man ganz trefflich streiten.

Bei einer Gesamtbetrachtung jedoch ist absolut das Positive der Wiener Staatsopfer hervorzuheben. Die Wiener Staatsoper steht weltweit im Rampenlicht, ist ein Kunst- und Kulturhighlight, um das uns viele Länder dieser Erde beneiden.

Ich danke dem Rechnungshof für die tolle Prüfung. – Danke sehr und alles Gute weiterhin. (Beifall bei ÖVP und Grünen.)

19.44

Präsidentin Doris Bures: Nächster Redner: Herr Abgeordneter Christian Drobits. – Bitte.