1464/AB-BR BR
Die schriftliche Anfrage Nr. 1531/J - BR/1999, betreffend Wahrheitsgehalt der Anfragebeant -
wortung 1432/AB, Ausbau der Preßburgerbahn, die die Bundesräte Windholz und Kollegen am
19. Februar 1999 an mich gerichtet haben, beehre ich mich wie folgt zu beantworten:
Zum Motiventeil Ihrer Anfrage und zu den Fragen 5 und 6:

Vorweg erlaube ich mir anzumerken, dass die Beantwortung der an mich gerichteten Anfrage
Nr. 1548/J - BR/1998 vom 20. November 1998 betreffend den Ausbau der Preßburgerbahn
meinem Wissensstand entsprechend und auf Grundlage der mir vorliegenden Informationen
erfolgt ist.
Desweiteren darf ich festhalten, dass bei einem Vergleich zwischen der gegenstandlichen
Anfragebeantwortung Nr. 1432/AB und dem zitierten Artikel in der Fachzeitschrift "Eisenbahn
(Ausgabe 3/99)" von den Fragestellern unschwer festgestellt hätte werden können, dass die mir
im angeführten Artikel zugeschriebenen Aussagen sich in dieser Anfragebeantwortung nicht
wiederfinden. Ich weise daher die in der Präambel der Anfrage gemachten Unterstellungen
schärfstens zurück.
Da sich zwischenzeitlich keine neuen Aspekte ergeben haben, die eine Änderung der Planungen
für den Ausbau der Schnellbahnlinie S 7 erfordern würden, halte ich die Beantwortung der an
mich gerichteten Anfrage vom 20. November 1998 voll inhaltlich aufrecht.
Zu den Fragen 1 und 2:

Die im Artikel der Fachzeitschrift "Eisenbahn (Ausgabe 3/99)" zitierte Stellungnahme der
Österreichischen Bundesbahnen betreffend die geplanten Ausbaumaßnahmen im Bereich der
Schnellbahnlinie S 7 in Wien und Niederösterreich ist mir bekannt und bildete die Grundlage
für die Beantwortung der an mich gerichteten Anfrage vom 20. November 1998.
Zu den Fragen 3 und 4:

In der dritten Stufe des im "Schnellbahnkonzept Region Wien" enthaltenen Ausbaukonzeptes
werden mit einem Realisierungshorizont 2005 bis 2010 neben einem Angebot von vier stündlich
verkehrenden Zügen auf der Schnellbahnlinie S 7 zusätzlich zwei stündlich verkehrende Züge
auf der Schnellbahnlinie S 7 zwischen Wien und dem Flughafen Wien ausgewiesen.
Dieses Fahrplankonzept ergibt in Summe sechs stündlich verkehrende Züge in einem verein -
facht ausgedrückten Intervall von 10 Minuten. Daraus abgeleitet sind keine Widersprüche
zwischen meiner Anfragebeantwortung und den Aussagen des Herrn Bundesministers für
Inneres in der Funktion des Landesparteiobmannes der SPÖ - Niederösterreich erkennbar.
Für eine Realisierung dieses Verkehrsangebotes sind jedoch entsprechende Ausbaumaßnahmen
- vor allem im Bereich des Bahnhofes Wien Südbahnhof und der Haltestelle Südtirolerplatz -
erforderlich.

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HTML-Dokument erstellt: Apr 21 16:05