1787/J-BR BR
Eingelangt am:13.03.2001
ANFRAGE
der Bundesräte Gasteiger
und Genossen
an die Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie
betreffend Kürzung der Bundesstraßenbaumittel für das Bundesland Tirol
Nach Bereinigung um die Ermessensausgaben werden für die Bundesstraßen B im Jahr 2001
rund 700 Mio. Schilling bundesweit mehr zur Verfügung stehen. Dies wird sich einerseits zu
drei viertel in mehr Mitteln für Neubauprojekte, zu rund ein viertel in der Instandhaltung
auswirken. Damit steigen die verfügbaren Neubaumittel von 1,7 Mrd. Schilling 2000 auf
3,1 Mrd. Schilling im Jahr 2001.
Die unterzeichneten Bundesräte richten daher an die Bundesministerin für Verkehr,
Innovation und Technologie nachstehende
Anfrage:
1. In welchem Ausmaß werden die für das Land Tirol zur Verfügung stehenden Mittel
für die Bundesstraßen B gegenüber 2000 erhöht werden?
2. Welche Projekte sind betroffen?
3. Welche Auswirkungen wird die Erhöhung der Mittel auf die Baubeschäftigung im
Land Tirol nehmen?
4. Wie weit sind die Planungsvorarbeiten des Landes für den Neubau des Teilstückes
der B 161 zwischen Uderns und Fügen bzw. zwischen Fügen und talauswärts
gediehen?
5. Wie weit reichen die Planungen des Bundes bezüglich der Weiterführung der B 169
von Uderns nordwärts?
6. Wann soll der Weiterbau der "Zillertal Schnellstraße" bis Fügen und darüber hinaus
stattfinden?
7. Wie weit ist die Finanzierung des Weiterbaues der "Zillertal Schnellstraße" bis Fügen
darüber hinaus gesichert?
8. Wie weit sind die Arbeiten der "Zillertal Schnellstraße" Umfahrung Ried - Kaltenbach
fortgeschritten?
Wie sind die finanziellen Mittel dazu sichergestellt?
Wann voraussichtlich kann die Umfahrung dem Verkehr übergeben werden?
HTML-Dokument erstellt: Mar 16 11:38