13.01

Bundesrat Gerd Krusche (FPÖ, Steiermark) (zur Geschäftsbehandlung): Herr Vorsitzender! Du hast zugelassen, dass Herr Kollege Schabhüttl jetzt eigentlich 90 Prozent seiner Rede dazu verwendet hat, zu Dingen zu reden, die mit dem Verhandlungsgegenstand überhaupt nichts zu tun haben, zum Fabulieren über Gott und die Welt. (Bundesrat Schennach: Was war in der Aktuellen Stunde?) Ich habe noch verstanden, dass zu Beginn der Aktuellen Stunde auf aktuelle Ereignisse Bezug genommen wurde, aber jetzt, bei einem vorliegenden Bericht, über Gudenus, über Strache, über Ibiza zu fabulieren, über Machtgelüste der ÖVP, unabhängig davon, ob da irgendein sachlicher Hintergrund dahinter ist, ist fehl am Platz. Das hat da nichts zu tun.

Ich möchte ausdrücklich – ich nehme mir das heraus – namens meiner Fraktion meine Enttäuschung über deine Verhandlungsführung hier zum Ausdruck bringen, nämlich dass du nicht entsprechend der Geschäftsordnung den Redner dazu aufgefordert hast, zur Sache zu sprechen. – Danke. (Beifall bei der FPÖ und bei BundesrätInnen der ÖVP. – Zwischenruf der Bundesrätin Schumann.)

13.02

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Vizepräsident Hubert Koller, MA: Als Nächster zu Wort gemeldet ist Herr Bundesrat Josef Ofner. Ich erteile ihm dieses.