Nationalrat, XX.GP Stenographisches Protokoll 164. Sitzung / 12

Beginn der Sitzung: 9.01 Uhr

Vorsitzende: Präsident Dr. Heinz Fischer, Zweiter Präsident Dr. Heinrich Neisser, Dritter Präsident MMag. Dr. Willi Brauneder.

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Präsident Dr. Heinz Fischer: Meine Damen und Herren! Ich darf Sie herzlich begrüßen und eröffne zur anberaumten Zeit die 164. Sitzung des Nationalrates.

Als verhindert gemeldet sind die Abgeordneten Mag. Kukacka, Dr. Schwimmer, Dr. Mock, Frau Abgeordnete Rauch-Kallat, Kollege Wurmitzer, Herr Abgeordneter Zweytick und Herr Abgeordneter Dr. Haider.

Fragestunde

Präsident Dr. Heinz Fischer: Wir gelangen zur Fragestunde, und ich beginne jetzt, um 11.01 Uhr, mit dem Aufruf der Anfragen. (Rufe bei der ÖVP: 9.01 Uhr! 9.01 Uhr!) Pardon, ich korrigiere: Ich beginne um 9.01 Uhr mit dem Aufruf der Anfragen.

Bundesministerium für wirtschaftliche Angelegenheiten

Präsident Dr. Heinz Fischer: Die erste Frage, Nummer 249/M, formuliert Herr Abgeordneter Haigermoser.  Bitte, Herr Abgeordneter.

Abgeordneter Helmut Haigermoser (Freiheitliche): Guten Morgen, Herr Präsident! Herr Bundesminister, meine Frage lautet:

249/M

Wie werden Sie jenem tourismusschädigenden Manko entgegentreten, welches sich daraus ergibt, daß laut Medienberichten in der Österreich Werbung ein katastrophales Betriebsklima herrsche, das dem der SPÖ zuzurechnenden Geschäftsführer Höferer zugeschrieben wird?

Präsident Dr. Heinz Fischer: Herr Bundesminister, bitte.

Bundesminister für wirtschaftliche Angelegenheiten Dr. Hannes Farnleitner: Herr Präsident! Hohes Haus! Wir hatten gestern eine Sitzung des Präsidiums der ÖW in Mayrhofen, in der mit allen Eigentümervertretern darüber gesprochen wurde, daß es unbeschadet der außerordentlich erfolgreichen Tätigkeit dieses Unternehmens in den letzten beiden Jahren notwendig sein wird, Maßnahmen zu treffen, um den Zustand, daß ein ständiger personeller Druck, ein schlechtes Betriebsklima herrscht, abzustellen. Das ist ja ein über viele Kanäle aussickerndes Faktum.

Ich möchte, weil es auch in den Medien diskutiert wird, hier im Hause erklären, daß es mir darum geht, daß wir bei der Bestellung des nunmehr offenen zweiten Geschäftsführers eine Personalwahl treffen, die sich in Fragen des Betriebsklimas und der Personalverwaltung vielleicht etwas anders geriert, sodaß durch ein kooperatives Zusammenarbeiten von zwei Geschäftsführern das Betriebsklima dramatisch verbessert wird.

Ich füge noch hinzu, daß ein Teil der Mißstimmung darauf zurückzuführen ist, daß die Vorgaben im Vertrag des derzeitigen Geschäftsführers, nämlich eine drastische Reduktion der Personalausgaben zugunsten der Marketingausgaben vorzunehmen, personelle Veränderungen mit sich gebracht haben, die bis zu einem arbeitsrechtlichen Prozeß führen. Aber es ist auf mittlere Sicht unerträglich, wenn dieser Zustand nicht beseitigt wird. Die gestrige ÖW-Präsidiumssitzung hat eindeutig gezeigt, daß alle Mitbesitzer der ÖW auf derselben Linie sind. (Beifall bei der ÖVP.)


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