10.30.13

Abgeordnete Nurten Yılmaz (SPÖ)|: Herr Präsident! Sehr geehrter Herr Bundesminis­ter! Werte Kolleginnen und Kollegen! Herr Bundesminister, ich möchte mich bei Ihnen für die sachliche Diskussion im Ausschuss sehr herzlich bedanken; leider konnte ich diese Erfahrung in allen anderen Ausschüssen mit Ministern nicht machen. Es war sehr erfreulich, dass wir über Ihre Vorhaben diskutieren konnten.

Wozu ich Ihnen auch gratulieren möchte: Sie haben besser verhandelt als Bundesmi­nisterin Schramböck. Das ist einmal gut für Ihr Ministerium und für Forschung, Innova­tion und Digitalisierung.

Mein Schwerpunkt in diesem Ausschuss beziehungsweise in dieser Arbeitsgruppe be­trifft Frauen in der Forschung. Es war auch erfrischend, mit Ihnen zu diskutieren und festzustellen, dass es auch Ihnen nicht egal ist, wie viele Frauen in der Forschung tätig sind oder nicht. (Zwischenruf des Abg. Zanger.) – Wie bitte? (Abg. Zanger: Ein guter Minister!) Ach so, ja. (Beifall bei Abgeordneten von SPÖ und FPÖ. – Abg. Zanger: Man muss ihn loben!) Sie haben mich gelobt, ich habe den Herrn Minister gelobt, und Sie loben wiederum den Herrn Minister. Okay, gut! (Heiterkeit und Beifall bei Abgeord­neten der FPÖ.)

Auf jeden Fall ist es sehr erfreulich, dass Sie die Programme und Vorhaben Ihrer Vorgängerinnen und Vorgänger weiterführen, denn wir brauchen diese auch. Was wir aber gleichfalls weiterhin brauchen, Herr Minister, sind neue Schritte. Wir stagnieren. Die Quote der Frauen in Forschung und Entwicklung stagniert seit 2013. Da geht nichts weiter. Daher sind wir da, um mit Ihnen darüber zu diskutieren, was wir noch tun können. Ich glaube, es wäre insbesondere sehr wichtig, mit den betroffenen Frauen und Institutionen darüber zu diskutieren, an welchen Schrauben wir noch drehen müs­sen, damit wir Frauen in Forschung und Entwicklung nicht verlieren. – Danke. (Beifall bei der SPÖ.)

10.32

Präsident Mag. Wolfgang Sobotka|: Als Nächster zu Wort gemeldet ist Herr Abge­ordneter Rädler. – Bitte.