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Daten und Fakten

Wie viel hat der Bau des Parlaments gekostet? Wie viele Glühbirnen werden pro Jahr verbraucht?

Diese und noch viele andere Fragen werden auf dieser Seite geklärt. Die wichtigsten Daten und Fakten rund um das Parlamentsgebäude, die man sonst nirgendwo findet, finden Sie hier.

  • Erbaut wurde das Gebäude in den Jahren 1874-1883, der Bauplatz dafür war so groß wie der für das Universitätsgebäude. Allerdings nimmt das Parlamentsgebäude selbst nur drei Viertel der Gesamtfläche ein.
  • 1883 wurde das Parlamentsgebäude nach zehn Jahren Bauzeit mit einer Sitzung des Abgeordnetenhauses eröffnet.
  • Als Maße gibt der Architekt Theophil Hansen einschließlich der Rampe in seinen Plänen eine Länge von 151,68 Meter und eine Breite von 132,72 Meter an. Im Vergleich dazu misst das Rathaus 152 x 127 Meter.
  • Die Grundstücksfläche beträgt 20.142 Quadratmeter, das entspricht in etwa der Fläche von drei Fußballfeldern. Die Grundfläche des Gebäudes umfasst 13.687 Quadratmeter.
  • Der höchste Punkt des Parlamentsgebäudes ist 33 Meter hoch. Es handelt sich dabei um die Flügelspitze der Quadrigenlenkerin Nike.
  • Für die Baukosten liegen unterschiedliche Angaben vor: Einmal werden sie mit 6,9 Millionen Gulden beziffert. Das wäre nur halb so viel, wie der Bau des Wiener Rathauses kostete. Andere Quellen sprechen von 20 bis 24 Millionen Goldkronen. Das würde gerundet etwa 186 bis 200 Millionen Euro entsprechen.
  • Die Säulenhalle ist der größte Raum im Parlamentsgebäude und misst zirka 24 x 41 Meter. Die Gesamtfläche beträgt fast 1.000 Quadratmeter.
  • Das Sicherheitspersonal legte vor der Sanierung bei jedem Kontrollrundgang zirka 13 Kilometer zu Fuß zurück.
  • Vor der Sanierung gab es 1.600 Räume mit 920 Fenstern. Die Einrichtung umfasste 6.000 Stühle und 2.700 Tische. Durch die Gänge zogen sich 1.000 Meter Spannteppich.
  • Es existieren noch 106 von Theophil Hansen entworfene Luster. Diese wurden zuerst mit Gas betrieben und erst nachträglich elektrifiziert. Vor der Sanierung wurden jährlich rund 2.100 Leuchtmittel verbraucht.
  • Im Nationalrat finden jährlich etwa 300 Stunden Plenarsitzungen statt. Im Bundesrat sind es weniger, nämlich rund 107 Stunden. Rund 280 Ausschusssitzungen werden pro Jahr im National- und Bundesrat einberufen.
  • Der Tagesstromverbrauch im historischen Parlamentsgebäude entsprach vor der Sanierung ungefähr dem jährlichen Bedarf von vier Einfamilienhäusern.
  • Vor der Sanierung waren die beiden Notstromaggregate im historischen Parlamentsgebäude 1.300 bzw. 1.900 PS stark. Sie konnten das gesamte Gebäude mehrere Tage lang mit Strom versorgen.
  • Es existieren noch immer die von Theophil Hansen angelegten, begehbaren Belüftungskanäle. Die vier Ventilatoren saugten vor der Sanierung je 60.000 Kubikmeter Frischluft pro Stunde an.
  • Für Ausfälle der Fernwärmeheizung des historischen Parlamentsgebäudes gab es vor der Sanierung drei Ölheizkessel, die die Beheizung übernehmen konnten. Einer dieser Kessel könnte zirka 130 Haushalte beheizen.
  • Wird im Parlamentsgebäude etwas kaputt, dann wird es in den hauseigenen Werkstätten repariert. Es gibt eine Elektrowerkstätte, eine Schlosserei, eine Tischlerei und eine Tapeziererei.
  • In der Wäscherei fallen pro Monat in etwa 700 Kilogramm Wäsche an.
  • Die Parlamentsbibliothek bietet Zugang zu rund 360.000 Büchern, rund 270 aktuellen Zeitschriften und Zeitungen in diversen Online-Datenbanken. Würde man die Bücher alle aneinander reihen, käme man auf eine Länge von zwölf Kilometern. Der "Systematikkatalog" besteht aus 1.093 Blechkapseln.
  • Im Parlamentsgebäude gibt es einen eigenen Serverpark. Er besteht aus 56 physischen Servern, 429 virtuellen Servern und drei Bandrobotern zur Datensicherung. Die Speicherkapazität beträgt bis zu 608 Terabyte.
  • Im Parlamentsgebäude war eine Rohrpostanlage in Betrieb. Das System mit einer Gesamtlänge von mehr als zwei Kilometern und mehr als 60 Stationen wurde mit Druckluft betrieben.