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Parlamentskorrespondenz Nr. 895 vom 18.12.2013

Themenfelder:
Arbeit/Soziales
Format:
Parlamentarische Materialien
Stichworte:
Nationalrat/Petitionen

Vorlagen: Petitionen

Bürger für Anti-Mobbing-Gesetz und für ein besseres Unterhaltssystem

Petition: "Österreich braucht ein Anti-Mobbing-Gesetz"

(Wien) PK – In einer von Abgeordneter Martina Schenk (T) unterstützten Petition wird darauf hingewiesen, dass Mobbing ein weitrechendes sozialpolitisches, medizinisch-therapeutisches, gesellschaftliches, rechtliches und wirtschaftliches Problem darstellt ( 1/PET). Mobbing bedeutet, dass eine Person oder eine Gruppe am Arbeitsplatz von gleichgestellten, vorgesetzten oder untergebenen Mitarbeitenden schikaniert, belästigt, beleidigt, ausgegrenzt oder mit kränkenden Arbeitsaufgaben bedacht wird. Die gemobbten Personen geraten durch die Gruppendynamik (oder durch das Machtgefälle) in eine unterlegene Position, aus der sie alleine nicht mehr herausfinden können. Dieses Phänomen existiere jedoch nicht nur in der Arbeitswelt, geben die Unterstützer der Petition zu bedenken, sondern trete auch im Bildungsbereich, in Freizeit-Institutionen (z. B. Vereinen), in der Nachbarschaft oder im Form von Cyber-Mobbing auf. Die Folgen sind mitunter schwere gesundheitliche Beeinträchtigungen wie Depressionen, Alkohol-, Drogen- oder Medikamentensucht bis hin zum Selbstmord. Auch der damit verbundene wirtschaftliche Schaden sei enorm. Die Abwehr von Mobbing und Diskriminierung sei daher sowohl aus menschlichen als auch ökonomischen Gründen geboten, argumentieren die Petenten, die für die Implementierung eines umfassenden und einheitlichen Anti-Mobbing-Gesetzes eintreten.

Petition gegen Kinderarmut

Wien (PK) - Eine von Abgeordneter Elisabeth Grossmann (S) unterstützte Petition widmet sich der Problematik der Kinderarmut in Österreich ( 2/PET). Diese beruhe nicht zuletzt darauf, dass das Risiko der Uneinbringlichkeit von Unterhaltsforderungen nach wie vor auf dem Rücken der Kinder ausgetragen werde, geben die Einbringer zu bedenken. In Österreich bekommen nämlich derzeit etwa 60 % der Kinder nach einer Trennung der Elternteile, gemessen an den Regelbedarfsätzen, zu wenig und ca. 17 % gar keine Alimente oder Unterhaltsvorschüsse. Aus diesem Grund wird die österreichische Regierung aufgefordert, dringend die Lücken im derzeitigen Unterhaltssystem zu schließen, damit die betroffenen Kinder ein Leben ohne existenzielle Not führen und sich bestmöglich entwickeln können. (Schluss) sue