X

HINWEISE ZU COOKIES


Die Webseite verwendet Cookies für die Herstellung der Funktionalität und für die anonyme Analyse des Online-Verhaltens der BesucherInnen. Diese Analyse hilft, das Informationsangebot für die BenutzerInnen besser zu gestalten. Mehr


Analyse-Cookies dienen zum Sammeln und Zusammenfassen von Daten unserer BesucherInnen und deren Verhalten auf unserer Website. Die Parlamentsdirektion nutzt diese Informationen ausschließlich zur Verbesserung der Website und gibt sie nicht an Dritte weiter.

Analyse-Cookies erlauben
Suche
X

Seite ' Vorlagen: Forschung (PK-Nr. 523/2014)' teilen



Copy to Clipboard Facebook Twitter WhatsApp E-Mail
Diese Seite als Lesezeichen hinzufügen

Parlamentskorrespondenz Nr. 523 vom 30.05.2014

Themenfelder:
Forschung
Format:
Parlamentarische Materialien
Stichworte:
Nationalrat/Anträge

Vorlagen: Forschung

Oppositionsanträge zur Forschungsförderung

Wien (PK) – Entschließungsanträge zu Aspekten der österreichischen Forschungsförderung haben Abgeordnete der FPÖ und des Team Stronach eingebracht.

FPÖ gegen Forschungsmittel für Atommülllager

Kritik äußert Abgeordneter Axel Kassegger (F) an der Budgetierung der Nuclear Engineering Seibersdorf (NES), einer Tochterfirma des Austrian Institute of Technology (AIT). Sie erhalte 2014 neben 7,8 Mio. € aus dem Budget des Umweltressorts auch 8,57 Mio. € aus dem Forschungsbudget. Da die Tätigkeit der Firma faktisch nur im Betrieb eines Atommüllendlagers bestehe, sollte sie keine Mittel aus dem ohnehin knappen Forschungsbudget erhalten, fordert Kassegger ( 461/A(E)).

... und für Evaluierung der Forschungsprämie

Die Forschungsprämie, in deren Rahmen 2013 ein Betrag von 550 Mio. € ausgezahlt wurde, sollte zukünftig mehr auf die Stärkung der Innovationskraft und damit Wettbewerbsfähigkeit von Klein- und Mittelbetrieben ausgelegt sein, meint FPÖ-Abgeordneter Gerhard Deimek ( 460/A(E)). Er fordert daher vom Finanzminister, noch innerhalb des laufenden Quartals eine Evaluierung einzuleiten, die ein klares Bild der Additionalität und des Optimierungspotenzials der Prämie ergibt. Deimek denkt an eine zukünftige Staffelung der Forschungsprämie, um mit den eingesetzten Mitteln eine maximale Hebelwirkung zu erzielen.

Team Stronach will wirksamere Forschungsförderung

Die F&E-Quote Österreichs sei mit 2,81 % im EU-Vergleich durchaus akzeptabel, stellt Abgeordneter Rouven Ertlschweiger (T) fest. Wolle Österreich damit jedoch zu den Innovation Leaders aufschließen, müssten die Mittel für Forschung und Entwicklung effektiver eingesetzt werden. In einem Entschließungsantrag ( 457/A(E)) fordert er daher, das gesamte System der österreichischen Forschungsförderung (Fördereinrichtungen, Förderinstrumente, antragstellende Institutionen) einer umfassenden Evaluierung zu unterziehen und dem Nationalrat darüber Bericht zu erstatten. (Schluss) sox