LETZTES UPDATE: 08.08.2016; 10:28
Diese Seite als Lesezeichen hinzufügen

Parlamentskorrespondenz Nr. 896 vom 08.08.2016

Themenfelder:
Parlament allgemein
Format:
Vermischtes
Stichworte:
Parlament/Bures/Duffek/Nachruf

Nationalratspräsidentin Doris Bures tief betroffen über den Tod von Karl A. Duffek

Bures: Der Direktor des Renner-Instituts wird schmerzhaft fehlen – als Experte, als Kollege, als Mensch

Wien (PK) - Tief betroffen zeigte sich Nationalratspräsidentin Doris Bures über den Tod des Präsidenten des Karl-Renner-Instituts, Karl A. Duffek. "Mit Duffek verlieren die Republik und die Sozialdemokratie einen großen Denker, der sein Leben unermüdlich und mit vollem Einsatz dem Wohl der Demokratie und des Sozialstaats gewidmet hat", sagte Bures, die auch stellvertretende Präsidentin des Kuratoriums des Renner-Instituts ist.

Duffek wurde 1962 in Wien geboren und studierte Politik- und Sozialwissenschaften, Germanistik und Anglistik an den Universitäten Wien und Hagen. Der Autor und Herausgeber unzähliger politologischer Fachwerke war Internationaler Sekretär der SPÖ und seit 1999 Direktor des Renner-Instituts.

"Karl A. Duffek wird schmerzhaft fehlen – als Experte, als Kollege, als Mensch. Duffek wird nicht zuletzt deshalb in bester Erinnerung bleiben, weil er seinem Umfeld in politisch komplexen und schwierigen Situationen stets mit wertvollem Rat und Tat zur Seite gestanden ist. Seine weltweiten Kontakte, seine internationale Erfahrung und seinen äußerst umfangreichen Wissensschatz setzte er erfolgreich dafür ein, dass die österreichische Sozialdemokratie immer auf der Höhe der Zeit und dabei ihren Grundwerten treu blieb", so Bures.

Abschließend sagte die Nationalratspräsidentin: "Karl A. Duffeks Tod hinterlässt eine große, nicht zu schließende Lücke. Meine Gedanken und mein tiefes Mitgefühl sind heute bei seiner Familie und seinen Angehörigen." (Schluss) red