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Parlamentskorrespondenz Nr. 385 vom 02.04.2017

Themenfelder:
Soziales/Termine
Format:
Bundesrat
Stichworte:
Bundesrat/Enquete/Pflege-Enquete/Ledl-Rossmann

Sonja Ledl-Rossmann tourt durch Österreich: "Situation der Pflege dort erfassen, wo sie geleistet wird!"

Enquete des Bundesrats zum Thema Pflege am 5. April

Wien (PK) - Mit Anfang April startet Bundesratspräsidentin Sonja Led-Rossmann ihre Tour durch die Bundesländer. Gleichlautend mit dem Schwerpunkt ihrer Präsidentschaft wird auch hier der Titel "Die Zukunft der Pflege. Schaffbar, sichtbar, leistbar" sein. Bei Zusammentreffen mit Betroffenen, regionalen und lokalen Politikerinnen und Politikern sowie Expertinnen und Experten möchte sich Ledl-Rossmann einen Überblick über die unterschiedlichen Pflegesituationen verschaffen.

"Auch wenn es bundesweite Rahmenbedingungen gibt, ist Pflege doch immer etwas sehr Lokales. Egal, ob diese nun in institutioneller Form, in medizinischen Einrichtungen oder zuhause geleistet wird", so Ledl-Rossmann. Von ihrer "Pflegetour" erhofft sich die Bundesratspräsidentin nicht nur wichtige Rückmeldungen für die weitere politische Arbeit, sondern zugleich auch Einblicke in regionale Denk- und Lösungsansätze. "Immer wieder entstehen quer durch Österreich innovative Modelle, die Potentiale für andere aufzeigen und vor den Vorhang geholt werden sollen", betont sie.

Inhaltliche Basis für die Gespräche in den Bundesländern werden die Ergebnisse der Bundesrats-Enquete zum Thema Pflege sein, die am 5. April im Parlament stattfindet. "Der Blick auf die Pflege aus verschiedenen Winkeln ist ein wichtiger Beitrag dafür, die Pflege gesamthaft zu stärken und deren Qualität sicherzustellen. Daher widmen wir uns im Rahmen der parlamentarischen Enquete nicht nur dem Thema Finanzierung, sondern auch der bestehenden Praxis und den zu erwartenden Herausforderungen", so Ledl-Rossmann. An der Enquete werden neben Mitgliedern der Bundesregierung auch Caritas-Präsident Michael Landau, Volksanwalt Günther Kräuter und Walter Marschitz, Geschäftsführer "Sozialwirtschaft Österreich", teilnehmen. (Schluss) red