LETZTES UPDATE: 27.09.2017; 13:29
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Parlamentskorrespondenz Nr. 996 vom 27.09.2017

Themenfelder:
Gesundheit/Parlament allgemein
Format:
Vermischtes
Stichworte:
Parlament/Pink Ribbon/Bures/Rendi-Wagner

NR-Präsidentin Bures und Gesundheits- und Frauenministerin Rendi-Wagner: Pink Ribbon ist Zeichen, dass Gesundheit oberste Priorität hat

Das Parlament hebt mit Pink Ribbon am Josefsplatz die hohe Bedeutung von medizinischer Vorsorge und Früherkennung bei Brustkrebs hervor

Wien (PK) – Beim Haupteingang des Parlaments in der Hofburg, am Josefsplatz, findet sich auch heuer wieder ein großes "Pink Ribbon", das an Vorsorge beim Thema Brustkrebs appellieren soll. Die rosa Schleife ist aber auch ein sichtbares Zeichen der Solidarität mit Brustkrebspatientinnen (und Patienten) und Ausdruck der Hoffnung auf Heilung. So wies auch Nationalratspräsidentin Doris Bures heute am Josefsplatz gemeinsam mit Gesundheits- und Frauenministerin Pamela Rendi-Wagner und dem Präsidenten der Krebshilfe, Paul Sevelda, auf die hohe Bedeutung von Früherkennung bei Brustkrebs hin.

"Es ist von enormer Bedeutung, dass wir Frauen ermuntern, die Angebote der Früherkennung in Anspruch zu nehmen. Die Gesundheit muss oberste Priorität haben und daran soll die große rosa Schleife erinnern", so Nationalratspräsidentin Doris Bures anlässlich der Montage des Pink Ribbons.

Früherkennung kann Leben retten

"Mit dem österreichischen Brustkrebs-Früherkennungsprogramm sind wir auf dem richtigen Weg. Wir haben in Österreich 190 Screening-Standorte, das heißt, dass 90 Prozent aller Frauen eine Untersuchungsmöglichkeit im Umkreis von 20 Kilometern zur Verfügung haben. Mein Appell: Nehmen Sie diese Möglichkeit in Anspruch und gehen Sie zur kostenlosen Untersuchung! Denn Früherkennung hilft", sagte Gesundheits- und Frauenministerin Pamela Rendi-Wagner.

Früherkennung kann Leben retten, ist auch die zentrale Botschaft des Internationalen Brustkrebstages am 1. Oktober. Die Krebshilfe und viele Partnerorganisationen bieten das Brustkrebs-Früherkennungsprogramm mit Vorsorge-Mammografie an. Die "Pink Ribbon" Aktion soll positiv dazu beitragen, dass dieses Programm zum Wohle der Frauen weiter verfolgt wird.

Gratulation zu 15 Jahre "Pink Ribbon" in Österreich

Nationalratspräsidentin Bures und Gesundheits- und Frauenministerin Rendi-Wagner gratulierten außerdem zum 15-jährigen Bestehen des Pink Ribbons in Österreich: "Wir freuen uns, dass durch diese wichtige Aktion die Aufklärung, die Brustkrebs-Früherkennung und -Vorsorge vorangetrieben wird. 15 Jahre Pink Ribbon bedeuten auch 15 Jahre offener Umgang mit dem Thema Brustkrebs und auch mit anderen Krebserkrankungen."

Brustkrebs ist auch heute noch die traurige Nummer 1 bei Krebserkrankungen von Frauen. "Die Pink Ribbon-Aktion hat auch in Österreich dazu beigetragen, dass Frauen offener mit der Erkrankung umgehen, die Anzahl der Mammografien deutlich zugenommen hat und die erhaltenen Spenden für die Information und Soforthilfe für Brustkrebspatientinnen eingesetzt werden konnten", so Krebshilfe-Präsident Paul Sevelda.

Weltweit erkrankten laut WHO in den letzten 25 Jahren 40 Millionen Frauen und Männer (ca. 1 Prozent) an Brustkrebs, in Österreich sahen sich in diesem Zeitraum 140.475 Frauen (und Männer) mit der Diagnose konfrontiert. Die rosa Schleife wird bis zum 2. Oktober beim Parlamentseingang am Josefsplatz die Bedeutung von Vorsorgeuntersuchungen unterstreichen. (Schluss) red

HINWEIS: Fotos finden Sie auf der Website des Parlaments unter www.parlament.gv.at/SERV/FOTO/ARCHIV.