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Parlamentskorrespondenz Nr. 1358 vom 26.11.2018

Themenfelder:
Kultur/Kunst
Format:
Parlamentarische Materialien
Stichworte:
Nationalrat/Anträge/Kultur

Neu im Kulturausschuss

Anträge der Koalition und von JETZT

Wien (PK) – Anträge der Koalitionsparteien und der Parlamentsfraktion JETZT richten sich auf Fragen der Kulturförderung und einen erleichterten Zugang zu den Bundeskultureinrichtungen, insbesondere zu den Bundesmuseen. Die Partei JETZT will außerdem die Umwandlung der Privatstiftung Leopold Museum in ein Bundesmuseum.

Koalition: Intensiverer Austausch Bund – Länder, gemeinsamer Eintritt bei Bundesmuseen und ÖNB

Die Kultursprecherin der ÖVP, Maria Großbauer, und der Kultursprecher der FPÖ, Walter Rosenkranz treten für eine bessere Abstimmung zwischen Bund und Ländern bei der Förderung von Kunst und Kultur ein ( 502/A(E) ). Sie wenden sich mit einem Entschließungsantrag an den Kulturminister, dazu den Austausch mit den zuständigen LandeskulturreferentInnen voranzutreiben. Sowohl auf politischer Ebene sowie auf Beamtenebene soll der Austausch durch die Institutionalisierung des Kultur-Dialogs vorangetrieben und der Kulturausschuss über die jeweiligen gemeinsamen Projekte kontinuierlich informiert werden.

In einem weiteren Entschließungsantrag ( 503/A(E) ) setzen sich die Abgeordneten Maria Großbauer und Walter Rosenkranz für eine gemeinsame Karte für den Zutritt zu den Bundesmuseen und die Österreichische Nationalbibliothek ein. Der Besuch von Ausstellungen in diesen Institutionen solle zu einem attraktiven Preis möglich werden, ohne dabei die erfolgreichen bestehenden Jahreskarten zu konterkarieren, heißt es dazu. Das Ziel sei ein ergänzendes Angebot zu bestehenden Zutrittsmodellen.


JETZT: Leichteren Zugang zu Kunst und Kultur ermöglichen

Mit zwei Anträgen fordert der Kultursprecher von JETZT, Wolfgang Zinggl, den vergünstigten Zugang zu Kunst- und Kulturangeboten auszuweiten. Zum einen will er einen Kulturpass für alle ÖsterreicherInnen etablieren ( 477/A(E) ). Er verweist auf den Erfolg der Aktion "Hunger auf Kunst & Kultur", die derzeit in acht Bundesländern einen kostenlosen Kulturpass für sozial Bedürftige anbietet. Aufbauend darauf könnte man einen vergleichbaren Kulturpass für alle nicht Anspruchsberechtigten zu einem Pauschalpreis von etwa 99 € pro Jahr anbieten.

Zinggl will außerdem zusätzliche Anreize für junge Menschen schaffen, sich mit Kunst und Kultur auseinanderzusetzen. Er spricht sich daher für eine Initiative "Kulturscheck" aus ( 472/A(E) ). Den Kulturscheck in Höhe von 100 € sollen nach seinen Vorstellungen alle ÖsterreicherInnen nach Vollendung des 18. Lebensjahres erhalten, einlösbar in allen Kulturinstitutionen, die an der Initiative teilnehmen.

Zinggl (JETZT): Leopold Museum in ein Bundesmuseum umwandeln

Wolfgang Zinggl (JETZT) sieht die Hauptverantwortung für die "Leopold Museum-Privatstiftung" beim Bund. Er tritt daher dafür ein, dem Leopold Museum den Status eines Bundesmuseums zu geben ( 476/A(E) ). Die derzeitige Konstruktion schaffe insbesondere Probleme beim Umgang mit NS-Raubkunst, da das Kunstrückgabegesetz auf die Sammlung nicht angewendet werden könne, kritisiert Zinggl. (Schluss) sox