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Parlamentskorrespondenz Nr. 1011 vom 18.10.2019

Themenfelder:
Außenpolitik/​Umwelt
Format:
Parlament international
Stichworte:
Parlament/​Besuch/​Sobotka/​Deutschland/​Gurr-Hirsch

Sobotka: Kampf gegen Klimawandel bedarf gemeinsamer Kraftanstrengung

Nationalratspräsident in Stuttgart zu Arbeitsgespräch mit Staatssekretärin von Baden-Württemberg Friedlinde Gurr-Hirsch

Wien (PK) – Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka traf heute in Stuttgart mit der Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz von Baden-Württemberg, Friedlinde Gurr-Hirsch, zu einem Arbeitsgespräch zusammen.

Im Zentrum der Unterredung standen die Themen Klima- und Umweltschutz, insbesondere die Bedeutung und Wirkung von öffentlichen Grünflächen, Parks und Gärten für das Mikroklima sowie deren Bewirtschaftung in Einklang mit der Natur. Bereits im Sommer dieses Jahres tauschten sich Sobotka und Gurr-Hirsch über lokale Maßnahmen in diesem Bereich aus.

"Als Parlament haben wir die Aufgabe, auf allen Ebenen bewusstseinsbildend und verbindend zu wirken. Klimawandel und Umweltschutz sind Entwicklungen, die uns unbestritten alle angehen und nicht an Landes- oder Staatsgrenzen halt machen", sagte der Nationalratspräsident. Das zeige sich auch an der Tatsache, dass das Thema vermehrt von der jungen Generation aufgegriffen werde. "Für einen effektiven und nachhaltigen Kampf gegen den Klimawandel bedarf es einer gemeinsamen Kraftanstrengung aller politischen und gesellschaftlichen Ebenen", so Sobotka.

Im Zuge des offiziellen Besuchs traf der Präsident des österreichischen Nationalrats auch mit Willi Stächele, dem Vorsitzenden des Europaausschusses im Landtag von Baden-Württemberg, sowie Erik Schweickert, dem Vorsitzenden des Wirtschaftsausschusses und Generalkonsul Josef Saiger zum Gedankenaustausch zusammen.

Der bilateralen Austausch auf politischer Ebene sei besonders wertvoll, "denn nur durch gemeinsame Maßnahmen können wir aktive Schritte gegen die Erderwärmung und damit einhergehender globaler Entwicklungen setzen", meinte Sobotka. Dabei betonte er, dass allerdings auch jede und jeder Einzelne einen Beitrag leisten könne. "Global denken, lokal handeln ist mehr als nur ein Leitgedanke. Es braucht Ideen, die im Alltag umsetzbar sind und Wirkung zeigen", so der Nationalratspräsident. (Schluss) red