Suche

Seite ' Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka gratuliert dem neuen IAEA-Chef Rafael Grossi (PK-Nr. 1036/2019)' teilen



Copy to Clipboard Facebook Twitter WhatsApp E-Mail
Diese Seite als Lesezeichen hinzufügen

Parlamentskorrespondenz Nr. 1036 vom 29.10.2019

Themenfelder:
Parlament allgemein/​Außenpolitik
Format:
Vermischtes
Stichworte:
Parlament/​Sobotka/​IAEA

Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka gratuliert dem neuen IAEA-Chef Rafael Grossi

Sobotka: Auf parlamentarischer Ebene spielt weltweites atomares Abrüsten große Rolle

Wien (PK) - Der argentinische Diplomat Rafael Grossi ist zum neuen Chef der in Wien ansässigen Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA/IAEO) gewählt worden. "Ich gratuliere Rafael Grossi zur Wahl zum neuen Generaldirektor und zu seiner Aufgabe an der Spitze der IAEA, die eine gewichtige Rolle im globalen Zusammenspiel unter dem Dach der Vereinten Nationen spielt", so Sobotka. Eine qualifizierte Mehrheit des Gouverneursrats der IAEA hat für Grossi gestimmt, der dem im Juli verstorbenem Japaner Yukiya Amano nachfolgt. Grossi war von 2010 bis 2013 Kabinettschef von Amano. Für Sobotka ist der neue Generaldirektor gerade aufgrund dieser Position und seiner langjährigen Erfahrung als Botschafter Argentiniens in Österreich bestens für diese Funktion geeignet.

Die Atomenergiebehörde kontrolliert und überwacht weltweit zivile Atomprogramme. "Auch auf parlamentarischer Ebene spielt das weltweite atomare Abrüsten eine große Rolle und ist oft Thema in außenpolitischen Debatten. Daher ist es umso wichtiger, eine Einrichtung wie die IAEA in Österreich zu wissen, die Österreichs Bestrebungen in diese Richtung mitträgt und global gesehen eine gewichtige Rolle als Vermittlerin zwischen allen Beteiligten spielt", erklärte Sobotka. Denn die IAEA sei eine Schlüsselinstitution zur Überwachung ziviler Atomprogramme und erfülle somit auch global gesehen eine zentrale Aufgabe. Gerade im Zusammenhang mit dem 2015 in Wien ausgehandelten Atom-Vertrag mit dem Iran stelle sie die Einhaltung der Verpflichtungen aller Vertragspartner sicher.

"Bereits 1957 ist die Entscheidung gefallen, die Behörde in Österreich zu etablieren. Nicht alleine dadurch hat sich Österreich als neutrales Land als Brückenbauer zwischen West und Ost etabliert und diese Rolle bis heute erfolgreich wahrgenommen. Auch in Zukunft wird die IAEA im Bereich der atomaren Sicherheit ein zentrales Element sein und sowohl auf diplomatischer als auch auf gesellschaftlicher Ebene das Ziel eines friedvollen Miteinanders weiterverfolgen", unterstrich der Nationalratspräsident. (Schluss) red