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Parlamentskorrespondenz Nr. 1123 vom 26.11.2019

Themenfelder:
Bildung/​Parlamentarismus
Format:
Veranstaltungen
Stichworte:
Parlament/​Jugendparlament 11/​19

Hohes Haus lädt am 29. November wieder zum Jugendparlament

SchülerInnen aus Nieder- und Oberösterreich diskutieren Zukunftssicherungsgesetz

Wien (PK) – Diesen Freitag, am 29. November 2019, ist es wieder so weit: Auf Einladung von Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka findet im Hohen Haus das nächste Jugendparlament statt, zum mittlerweile 21. Mal. 100 Schülerinnen und Schüler aus den Bundesländern Niederösterreich und Oberösterreich übernehmen für einen Tag die Rolle von Abgeordneten zum Nationalrat. Am Originalschauplatz der Gesetzgebung erleben sie, wie Politik funktioniert, zur Debatte steht ein Gesetzentwurf zum Thema Nachhaltigkeit und Zukunftssicherung.

Zur Teilnahme am Jugendparlament 11/19 konnten sich Schulklassen der 9. Schulstufe aller Schultypen aus Nieder- und Oberösterreich bewerben. Niederösterreich hat aktuell den Vorsitz in der Länderkammer des Parlaments inne, im ersten Halbjahr 2020 folgt Oberösterreich. Die Möglichkeit, am Jugendparlament teilzunehmen, ist auf die 9. Schulstufe fokussiert, da die SchülerInnen knapp vor Erreichen ihres Wahlalters stehen.

Politische Diskussion im Zentrum der Gesetzgebung

Diskutiert werden soll beim Jugendparlament über die Frage, mit welchen nachhaltigen Maßnahmen die Zukunft der Jungen gesichert werden kann. Auf Grundlage eines (fiktiven) Gesetzentwurfs erarbeiten die TeilnehmerInnen des Jugendparlaments in vier verschiedenen Klubs eigene Positionen und Alternativvorschläge. Präsentiert werden die fraktionellen Standpunkte in Ausschussberatungen, wo die Klubs versuchen, eine Mehrheit für ihre Anliegen bzw. einen Kompromiss zu finden. Schließlich wollen die "Abgeordneten für einen Tag" in der Plenarsitzung am Nachmittag einen beschlussfähigen Gesetzestext haben.

Den SchülerInnen stehen während des ganzen Tags Abgeordnete der im Parlament vertretenen Parteien sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Parlamentsdirektion mit Erfahrung und praxiserprobten Tipps zur Seite. Müssen die Jugendlichen neben der inhaltlichen Arbeit am Gesetzesvorschlag doch auch Reden fürs Plenum vorbereiten und vielleicht die eine oder andere Frage neugieriger Jung-JournalistInnen überzeugend beantworten. Denn auch Öffentlichkeitsarbeit gehört zum Tagesgeschäft von Abgeordneten.

Jugendparlament soll Interesse an Politik wecken

Der Tag im Parlament soll den Jugendlichen helfen, die parlamentarischen Prozesse bei demokratischen Entscheidungen zu verstehen. Indem sie selbst die Rolle von Abgeordneten einnehmen, erhalten sie einen realen Eindruck davon, welche einzelnen Schritte im Parlament auf dem Weg zu einem Gesetzesbeschluss erforderlich sind.

Am Vortag des Jugendparlaments, dem 28. November, lernen die Schulklassen die Räumlichkeiten des Parlaments in der Hofburg kennen und erhalten zur Vorbereitung auf den kommenden Tag eine kurze allgemeine Themeneinführung.

Die Plenardebatte findet – wie die Sitzungen des Nationalrats – im Großen Redoutensaal der Hofburg statt. Sie wird am 29. November per Livestream in der Zeit von 15.00 Uhr bis ca. 16.15 Uhr übertragen und in der Mediathek des Parlaments (unter https://www.parlament.gv.at/MEDIA/ "Veranstaltungen") zum Download zur Verfügung stehen. Auch werden während des Jugendparlaments laufend Postings auf Facebook veröffentlicht (www.facebook.com/Demokratiewebstatt). Zudem wird es dazu eine Instagram-Story auf www.instagram.com/OeParl geben.  

Vorbereitungsmaterialien zum Jugendparlament gibt es für die Verwendung im Unterricht kostenlos auf der Website des Jugendparlaments www.reininsparlament.at zum Download. (Schluss) red/gs