Suche

Seite ' Neu im Kulturausschuss (PK-Nr. 1212/2019)' teilen



Copy to Clipboard Facebook Twitter WhatsApp E-Mail
Diese Seite als Lesezeichen hinzufügen

Parlamentskorrespondenz Nr. 1212 vom 16.12.2019

Themenfelder:
Kultur/​Kunst
Format:
Parlamentarische Materialien
Stichworte:
Nationalrat/​Anträge/​Kultur

Neu im Kulturausschuss

SPÖ will Fair Pay für Kunstschaffende, rasche Verbesserung des UrheberInnenvertragsrechts und Freiwilliges Kulturjahr

Wien (PK) – Die SPÖ drängt auf Verbesserungen für Kunstschaffende und hat dazu zwei Entschließungen vorgelegt. Zudem will sie das Freiwillige Sozialjahr auch in Kulturinstitutionen ermöglichen.

SPÖ tritt für Fair Pay für Kunst und UrheberInnenvertragsrecht ein

So fordert SPÖ-Abgeordnete Katharina Kucharowits mehr Mittel für eine faire Entlohnung von Kunstschaffenden. Sie spricht sich in einer an den Kulturminister gerichteten Entschließung dafür aus, dem Wiener Modell einer Fair-Pay-Maßnahme zu folgen und auch das Kunst- und Kulturbudget des Bundes deutlich zu erhöhen (134/A(E)).

Eine weitere Maßnahme, um die soziale und finanzielle Situation von Künstlerinnen und Künstlern zu verbessern, besteht laut Kucharowits in der Schaffung eines wirksamen UrheberInnenvertragsrechts. Dieses sei in Österreich jedoch noch weitgehend unterentwickelt, merkt die SPÖ-Abgeordnete kritisch an. Um die Rechte von KünstlerInnen bei Vertragsabschlüssen zu stärken, fordert sie die Bundesregierung auf, einen Entwurf zu einem umfassenden österreichischen UrheberInnenvertragsrecht vorzulegen (135/A(E)).

SPÖ fordert Freiwilliges Kulturjahr

Auf den Erfolg des Freiwilligen Sozialjahres weist SPÖ-Abgeordneter Thomas Drozda hin. In Deutschland sei das Freiwillige Sozialjahr bereits stark ausgebaut und zudem ein Einsatz auch im Kulturbereich und im Sport möglich. In Österreich könne es hingegen bisher nur in Ausnahmefällen in Kulturinstitutionen absolviert werden. Drozda fordert daher in einer Entschließung von der Bundesregierung, das Freiwillige Kulturjahr auch in Österreich zu einer regulären Einrichtung zu machen (133/A(E)). Junge Menschen könnten dadurch Einblick in den Kulturbetrieb bekommen und die demokratisch wichtige Funktion von Kunst würde gestärkt, argumentiert Drozda. (Schluss) sox