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Parlamentskorrespondenz Nr. 949 vom 28.09.2020

Themenfelder:
Frauen/​Gesundheit/​Gleichbehandlung
Format:
Parlamentarische Materialien
Stichworte:
Nationalrat/​Anträge/​Gleichbehandlung

Neu im Gleichbehandlungsausschuss

Brustkrebsfrüherkennung und Broschüren zu gynäkologischen Vorsorgeuntersuchungen in Leichter Sprache

Wien (PK) – ÖVP und Grüne richten zwei Entschließungsanträge zum Thema Frauengesundheit an Gesundheitsminister Rudolf Anschober und Frauenministerin Susanne Raab.

Brustkrebsfrüherkennung auch während der Corona-Krise

Für die Regierungsfraktionen muss die Frauengesundheit auch angesichts der steigenden COVID-19-Zahlen in Österreich oberste Priorität haben. Sie fordern in einem Entschließungsantrag (836/A(E)), dass das Brustkrebsfrüherkennungsprogramm "früh erkennen" unter allen Umständen aufrecht erhalten werden soll. Das seit 2014 bestehende Programm habe mehr Qualität bei den Mammografie-Untersuchungen und ein bundesweit einheitliches Einladungssystem gebracht. Während der Ausgangsbeschränkungen im Frühjahr 2020 wurde das Einladungssystem aber vorübergehend ausgesetzt, wodurch 40% weniger Mammakarzinome neu entdeckt wurden. Um solche Situationen in Zukunft zu vermeiden, fordern die Antragstellerinnen Elisabeth Pfurtscheller (ÖVP) und Meri Disoski (Grüne) den Gesundheitsminister und die Frauenministerin auf, auch in Zeiten gesundheitspolitischer Herausforderungen Frauengesundheit weiterhin zu forcieren.

Broschüren zu gynäkologischen Vorsorgeuntersuchungen in Leichter Sprache

Der Gesundheitsminister und die Frauenministerin sollen gemeinsam die Erstellung und Verbreitung von Informationsmaterialien in Leichter Sprache sowie Österreichischer Gebärdensprache zum Thema gynäkologische Vorsorgeuntersuchungen in Auftrag geben. Das fordern ÖVP und Grüne in einem gemeinsamen Entschließungsantrag (837/A(E)). Frauen mit Behinderungen seien in Bezug auf gynäkologische Vorsorgeuntersuchungen eine benachteiligte Gruppe, zeigen die Antragstellerinnen Meri Disoski (Grüne), Kira Grünberg (ÖVP), Heike Grebien (Grüne) und Elisabeth Pfurtscheller (ÖVP) auf. Die Ursache sehen sie unter anderem in fehlenden Informationen etwa in Leichter Sprache oder Gebärdensprache. Solche Materialien sollen nun unter Einbezug von ExpertInnen und Frauen mit Behinderungen erstellt werden, so die Forderung. (Schluss) kar