gestanden sind, sind Marjan Sturm und Bernard Sadovnik. Sie waren auch bei der Nationalratssitzung anwesend. Sie waren immer sehr vertrauensvolle, sehr konstruktive Gesprächspartner. Es war von Anfang an klar, sie wollen eine Lösung dieses Symbolthemas, denn die Lösung dieses Symbolthemas ist sozusagen die Eröffnung einer guten, kooperativen, gemeinsamen, besseren Zusammenarbeit, eines entsprechenden Zusammenlebens zwischen den slowenischsprachigen und deutschsprachigen Teilen der Kärntner Bevölkerung.
Auf der anderen Seite gibt es die sogenannten Heimatverbände. Da hat es lange Zeit sehr starken Widerstand gegen eine Lösung gegeben, die über 149 – das war so eine Zahl – Ortstafeln hinausgeht. Dort gibt es eine Person, die ganz besonders hilfreich war: der frühere Landeshauptmannstellvertreter Rudi Gallob und Sprecher von „Unser Kärnten“, der immer viel Verständnis aufgebracht und viel im Hintergrund gearbeitet hat, dass wir zu dem Ergebnis kommen konnten, zu dem wir letztendlich gekommen sind. Wir haben uns in Wien getroffen, wir haben uns auch in einer Konditorei in Lavamünd getroffen. Also es haben sehr viele Gespräche stattgefunden, er hat uns immer unterstützt und ist am Ende auch zu dieser Lösung gestanden.
Die Bürgermeister habe ich schon erwähnt: Es waren 24 Bürgermeister – 23 Bürgermeister und eine Bürgermeisterin –, die in mehreren Runden miteinander und in vielen Einzelrunden ihre Sorgen, teilweise auch ihre Bedenken geäußert haben. Wir haben immer gesagt: Wenn wir diese Lösung zustande bringen, dann stehen wir alle dazu, dann ist das nicht nur eine Last, die die einzelnen Bürgermeister zu tragen oder zu argumentieren haben, sondern die wir gemeinsam tragen.
Beispielhaft erwähne ich zwei von ihnen. Der eine ist der Landtagsabgeordnete Jakob Strauß aus Sittersdorf – Žitara vas heißt es auch –, der sehr intensiv und konstruktiv mitgewirkt hat. Der andere ist Franz Josef Smrtnik aus Bad Eisenkappel, Železna Kapla. Das ist jener Ort, aus dem auch Maja Haderlap herkommt, die ich vorhin erwähnt habe. Das sind die beiden Gemeinden, wo wir am 16. August symbolhaft – der Herr Bundeskanzler, der Herr Landeshauptmann und sonstige Personen – Ortstafeln aufstellen werden. Das ist auch schon mit den Bürgermeistern vereinbart. (Vizepräsident Mag. Himmer übernimmt den Vorsitz.)
Auch allen anderen Gemeinde-, Bezirks-, Landes-, Bundespolitikern, Volksgruppenvertretern und Heimatverbändevertretern, die ich jetzt nicht genannt habe, will ich natürlich Dank sagen; auch den vielen Bürgerinnen und Bürgern für das extrem positive Feedback, das es gegeben hat. Ich werde – und ich traue mich, das wirklich zu sagen – in meinem politischen Leben wahrscheinlich nie mehr so viele positive Reaktionen aus der Bevölkerung bekommen wie in diesem Fall. Das hat natürlich auch mit der symbolischen und historischen Aufladung dieses Themas zu tun.
Ich möchte wirklich auch persönlich Dank jenen Menschen sagen, die sonst nicht erwähnt werden, die aber ganz Wesentliches beigetragen haben. Das waren einerseits Mitarbeiter aus dem Büro des Herrn Landeshauptmannes. In diesen vielen, vielen Stunden, die wir miteinander verbracht haben, war immer eine gewisse Kerngruppe dabei, die mitgearbeitet hat: Nicole Beclin, Dr. Larissa Herzog-Sternath, die hier ist, Mag. Johannes Graber, Dr. Gerfried Arko und Dr. Glantschnig aus dem Amt der Kärntner Landesregierung.
In meinem Büro beziehungsweise im Kabinett des Bundeskanzlers waren es meine persönliche Assistentin, Petra Scharaditsch und mein Büroleiter Niko Gretzmacher, der auch hier sitzt, der mich immer entlastet hat, wenn ich in Kärnten unterwegs war.
Zur Tourgruppe sozusagen gehörten Elvira Franta, meine Pressesprecherin, Marcin Kotlowski und Mag. Jürgen Meindl, der auch anwesend und stellvertretender Kabinettchef des Bundeskanzler ist – bald kann man sagen: war, denn nachdem wir die
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