Sie sind vernetzt mit unserem Betrieb; der Klient ruft im Betrieb an, ich sehe im Betrieb, wie weit die Buchhaltung ist, was herauskommt. – Das ist eine Möglichkeit für diese jungen Mütter, bei den Kindern zu sein, es zu genießen, zu sehen, wie ihre Babys zu Schulkindern werden, sie haben aber trotzdem den Fuß im Berufsleben.
Eines muss uns nämlich schon auch klar sein: Die gute Ausbildung, wenn sie zwei, drei Jahre brachliegt, ist keine gute Ausbildung mehr. Es braucht Weiterbildung, und vor allem muss man auch im Geschehen sein, mit seinem Berufsfeld vernetzt sein, um den Beruf auch weiter ausüben zu können. Und da plädiere ich auch für die Teilzeitarbeit. Die Teilzeitarbeit wird von Gewerkschaftsseite immer als schlecht und böse hingestellt (Rufe bei der SPÖ: Wenn sie unfreiwillig ist!), aber ich denke mir: Unsere jungen Mütter sind glücklich, dass sie in Teilzeitarbeit ihre Fälle abarbeiten können, denn nur so ist es möglich, dass sie auch den Fuß im Berufsleben halten können.
Dass die Tiroler länger leben und gesünder sind, brauche ich ja nicht zu sagen. (Zwischenruf bei der ÖVP.) Dass die Tiroler weniger oft geschieden werden, ist auch eine Tatsache. – Da sieht man einfach: Wir sind ein glückliches Land und die Frauen vielleicht manchmal ein bisschen „aushaltiger“.
Was noch erfreulich ist, sind die Zahlen. Im Juli hat die EU die Zahlen über die Beschäftigung in den 271 Regionen Europas veröffentlicht, und die Schlagzeile dazu in der renommierten deutschen Zeitung „DIE WELT“ lautet: „Von 2 Prozent in Tirol bis 30 Prozent in Andalusien“.
Tirol hat knapp über 2 Prozent Arbeitslose, und das kommt nicht von ungefähr. Das liegt an der nachhaltigen Arbeit der Tiroler Landesregierung unter unserem Landeshauptmann, der Voraussetzungen dafür schafft, dass in diesem Bereich auch nachhaltig gearbeitet werden kann. „Nachhaltig“ bedeutet, dass Geld in Forschung und Entwicklung geht – in Tirol sind es 2,8 Prozent des Bruttoregionalprodukts –; dass wir dieses Geld, die 2,8 Prozent, für Forschung und Entwicklung haben, ist aber auch ein Verdienst unserer Landesregierung, denn sie hat mit der Verwaltungsreform frühzeitig begonnen, noch bevor andere Bundesländer auf eine Verwaltungsreform eingestiegen sind. So hat Tirol Geld, um diese Dinge auch zu vollziehen.
Tirol ist ein Tourismusland. Wir können sagen, wir sind Weltmeister im Tourismus. Tirol hat mit seinen 43 Millionen Nächtigungen im Tourismus mehr Nächtigungen als Griechenland, von dem wir glauben, es wäre ein touristisches Land. Tirol punktet mit der Freundlichkeit, mit der Qualität seiner Betriebe (Ruf: Speck!), mit den Angeboten, sei es auf sportlicher, auf kultureller oder eben auch auf Bildungsebene. Ich lade an dieser Stelle alle Damen und Herren ein: Machen Sie Urlaub in Tirol! Genießen Sie Tirol! (Ruf: Machen wir gern!) Genießen Sie unsere Luft und unsere Kultur! (Beifall bei der ÖVP sowie des Bundesrates Todt. – Ruf bei der SPÖ: Das war ein schöner Schluss!) – Tirol ist so ein tolles Land, da gibt es so viele Sachen, ich habe noch nicht einmal alles gesagt.
Tirol ist auch ein Industrieland. Jeder zweite Euro in Tirol wird im Export verdient, und das zeigt auch die Ausgewogenheit, die wir haben. Der Transit – da ich mich beeilen soll (Ruf bei der SPÖ: Es ist schon abgelaufen!) – Meine Damen und Herren, Sie kennen mich. (Weitere Zwischenrufe bei der SPÖ. – Bundesrat Kneifel: Hast einen toleranten Präsidenten! – Bundesrat Todt: Ein bisschen noch die Tonnagen über den Brenner ! – Zwischenruf der Bundesrätin Mühlwerth.)
Ich berufe mich auf meine früheren Aussagen. Lesen Sie sie nach! Aber ich glaube, wir sind mit der Unterinntaltrasse und dem Brenner-Basistunnel sicher einen Schritt weitergekommen. Ich glaube, dass wir auch bei der Verlagerung der Güter von der Straße auf die Schiene einen guten Schritt weiterkommen, wenn 2026 der Brenner-Basistunnel eröffnet werden kann.
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