ist, war nicht nur für uns die Welt in Ordnung. Und gestern habe ich die Gelegenheit gehabt, in Salzburg auch für diese spannenden Momente danke sagen zu dürfen.
Insofern ist es jetzt auch angenehm, nicht nur Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern danke zu sagen und ihnen Respekt für ihre Leistungen zu zollen, sondern auch zu versuchen, als Sportminister gute Beiträge zu leisten, damit österreichische Sportlerinnen und Sportler in die Lage versetzt werden, ihre Rahmenbedingungen so vorzufinden, dass auch in Zukunft Spitzensportleistungen möglich sein werden.
Geschätzte Kollegin Mühlwerth, ich bedanke mich ausdrücklich für die freundliche Aufnahme. Es ist von dir vieles angesprochen worden, was in meiner politischen Agenda ganz oben steht. Ich habe es hier auch ausdrücklich angesprochen. Es ist nicht nur die Attraktivierung des Präsenzdienstes, der mir natürlich wichtig ist, sondern auch der respektvolle Umgang innerhalb des österreichischen Bundesheeres.
Ich freue mich, dass ich – wenn auch nicht als Einstandsgeschenk für meine neue Aufgabe – vor rund einer Woche einen Bericht der Parlamentarischen Bundesheerkommission übergeben bekommen habe, der eine Reduktion der Zahl der Beschwerden um 20 Prozent zeigt. Das ist doch eine deutlich positive Tendenz. Ich freue mich natürlich auch, dass nur ein sehr geringer Anteil dieser knapp über 400 aufgelisteten Beschwerden im Bereich der Grundwehrdiener und auch ein geringer Anteil im Bereich der Ausbildung – beides sehr sensible Bereiche – festgestellt werden. Ich freue mich natürlich ausdrücklich über diese positive Entwicklung.
Kollege Schreuder hat auch die Frage unserer internationalen Missionen angesprochen und gemeint, dass es auch eine zentrale Aufgabe des österreichischen Bundesheeres sein muss, Konfliktherde und Bedrohungsszenarien möglichst frühzeitig zu erkennen. Dort, wo Österreich einen Beitrag leisten kann, leisten wir ihn auch gerne. Das Schlagwort lautet zum Teil auch „Hilfe zur Selbsthilfe“. In diesem Zusammenhang möchte ich ausdrücklich ansprechen, dass unsere Mission in Mali genau in diesem Bereich erste Schritte setzt und positive Beiträge leistet.
Für den Hinweis betreffend Sport bin ich dankbar. Auch mein politisches Programm beginnt klarerweise mit dem Grundbaustein „Keine Spitze ohne Breite“, und ich freue mich daher auch, dass es hier einen grundsätzlichen Konsens gibt.
Geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Lieber Christian Füller! Die sportlichen Schwerpunktsetzungen versuche ich auch in meiner täglichen Arbeit als Sportminister umzusetzen. Ich habe das in meinem Eingangsstatement ganz kurz angesprochen. Es wird auch ein Teil meiner Arbeit darauf fokussiert sein, bewusst die Brücke zwischen dem österreichischen Bundesheer und dem Sport zu verstärken, und zwar nicht nur deshalb, weil ich jetzt sagen könnte, dass das österreichische Bundesheer eigentlich der größte Arbeitgeber im Bereich des Sports ist – wir haben rund 400 Spitzensportlerinnen und Spitzensportler bei uns –, sondern auch deswegen, weil ich felsenfest davon überzeugt bin, dass es hier eine gute, tolle Brückenfunktion zwischen dem Sport und dem österreichischen Bundesheer geben kann.
Darüber hinaus: Ja, mit aller Kraft unterstütze ich das politische Projekt der täglichen Bewegungseinheit. Für mich selbst – und das sage ich aber auch – ist es keine Fahnenfrage hinsichtlich der Begrifflichkeit, ob das jetzt explizit „tägliche Turnstunde“ oder „tägliche Bewegungseinheit“ heißt. Mir geht es um den Kern des Projekts. Auch ich will unsere Kinder wieder fitter machen. Das ist aus meiner Sicht der Kern des Projekts, und diesen unterstütze ich selbstverständlich auch sehr gerne.
Geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Im guten Sinne des Wortes könnte ich heute sagen: Man trifft sich im Leben immer zweimal, auch wenn die Rollenverteilung dann eine andere ist! Ich bedanke mich ausdrücklich für die freundliche Aufnahme – auch
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