sion und dem Ministerratsbeschluss 2008. Im Wesentlichen sind die meisten Liegenschaftsveräußerungen abgeschlossen. Ich freue mich natürlich, dass ich jetzt auch einmal feststellen kann, dass wir bisher rund 230 Millionen € aus diesen Verkaufserlösen lukrieren konnten. Ich freue mich auch außerordentlich, dass klargestellt ist, dass diese Veräußerungserlöse ausschließlich dem österreichischen Bundesheer zufließen und dem österreichischen Bundesheer auch zur Verfügung stehen. Wir haben in diesem Zusammenhang für das Jahr 2013 30 Millionen € bereitgestellt und für das Jahr 2014 weitere 40 Millionen €. Mir ist das natürlich als Verteidigungsminister deshalb so wichtig, weil dadurch auch finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, um in ein modernes österreichisches Bundesheer zu reinvestieren.
Ich sage in der gebotenen Kürze, dass mir natürlich die Unterkünfte ein großes Anliegen sind. Ob das jetzt – kurz in die steirische Richtung geblickt – die Unterkünfte beim Jägerbataillon in Strass sind, die wir modernisieren, ob das die Unterkünfte in der Garde in Wien sind. Ich sage klar und deutlich: Das sind die Arbeitsplätze unserer Soldatinnen und Soldaten, und die müssen anständig aufgestellt und ordnungsgemäß annehmbar sein.
Aber auch bei den Investitionen in die Modernisierung des österreichischen Bundesheeres möchte ich noch einmal besonders betonen, falls das sozusagen noch nicht ausreichend das Licht der Öffentlichkeit erreicht hat: Wir bauen im Moment im Burgenland die europaweit modernste Kaserne. Insofern ist es mir natürlich wichtig, dass diese Erlöse aus den Liegenschaftsveräußerungen auch dem österreichischen Bundesheer unmittelbar zufließen.
Geschätzter Franz Perhab, ich danke dir außerordentlich für die steirischen Glückwünsche. Für mich brachte – und das habe ich mittlerweile schon sehr deutlich zum Ausdruck gebracht – der 20. Jänner 2013 ein eindeutiges Ergebnis, und dieses Ergebnis ist 1 : 1 umzusetzen. Das ist jetzt auch mein primäres politisches Ziel in der Verteidigungspolitik, und daran arbeite ich. Ich bin nicht nur guter Hoffnung, sondern sehr zuversichtlich, dass das erfolgreich abgearbeitet und Ende Juni auch der Öffentlichkeit präsentiert werden kann.
Du, Kollege Perhab, hast die Problematik der Systemerhalter angesprochen. Ich sage ganz offen, die Systemerhalter sind im Sinne eines modernen, zukunftsorientierten österreichischen Bundesheeres – mit Blickwinkel auf die Rekruten – auch mir ein Dorn im Auge. Der Prozentsatz ist eindeutig zu hoch. Und wir arbeiten jetzt hinsichtlich der Reduktion der Zahl der Systemerhalter einen besonderen Schwerpunkt heraus. In diesem Zusammenhang bringe ich immer ein Beispiel. Es mag auf den ersten Anschein ein sehr einfaches Beispiel sein, aber es ist ein durchaus guter Treffer: Wir haben am Truppenübungsplatz Seethaler Alpen ein durchaus interessantes Projekt. Jenen Bereich an der Grenze, der ursprünglich von hundert Soldaten gesichert wurde, sichert jetzt ein elektronischer Zaun. – Es ist nicht immer eine Frage der Kosten. Das mag einfach und banal klingen, aber es gibt viele inhaltlich gute Ansätze, und auch in diesem Bereich werden wir einen deutlichen Schwerpunkt herausarbeiten.
Den sportlichen Ansatz und Schladming hast du sicherlich ausdrücklich ansprechen wollen. Geschätzte Kolleginnen und Kollegen, wir waren ja damals mit einer sehr interessanten kleinen Delegation des Bundesrates in Schladming. Insofern ist es ja auch schön, jetzt sozusagen in meiner neuen Rolle erleben zu dürfen, dass wir in Wahrheit ja genau zum richtigen Zeitpunkt nach Schladming gefahren sind. Genau zum richtigen Zeitpunkt! (Bundesrat Dr. Brunner: Du bist ja dann auch Minister geworden! – Allgemeine Heiterkeit.) – Ganz genau, und das sage ich ja auch ganz offen: Wir sind dann oben beim Teamwettbewerb auf der Tribüne gestanden, haben die Daumen gedrückt, haben spannende Momente erlebt, und als dann der Marcel Hirscher hinuntergefahren
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